Elektromobilität : Unsichere Fortführung der Firmenwagen-Förderung

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Die Bundesförderung in Höhe von 1.000 Euro für die Anschaffung eines gewerblich genutzten Elektroautos wird heuer auslaufen. "Wir sind derzeit mit dem Finanzministerium in Verhandlungen und kämpfen dagegen an", sagte der Sprecher der Automobilimporteure Österreichs, Günther Kerle, zum "Kurier" (Donnerstagsausgabe). Private bekommen derzeit 5.000 Euro E-Auto-Förderung. Diese soll aber nicht zur Debatte stehen.

Günther Kerle
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Günther Kerle, Sprecher der Automobilimporteure Österreichs, setzt sich für eine Weiterführung der Bundesförderung von batterieelektrischen Firmenfahrzeugen ein - © Österreichische Automobilimporteure

Deutliche Folgen für E-Auto-Absatz

Die Autohersteller legen derzeit auf die 1.000 Euro für gewerblich genutzte E-Autos nochmals 1.000 Euro hinauf, womit sich die Förderung in Summe auf 2.000 Euro erhöht. Dieser Teil würde dann entsprechend wegfallen. Für heuer sei die Unterstützung, die über das Umweltministerium abgewickelt wird, noch gesichert. Der Grund für das geplante Auslaufen sollen "budgetäre Probleme" sein, so Kerle.

Ein Aus der Förderung hätte für den Absatz von Elektroautos deutliche Folgen. Nicht zuletzt sind Unternehmen maßgeblich an der Forcierung der Elektromobilität beteiligt, wie die Neuzulassungszahlen bei E-Autos zeigen. "Die Entscheidung würde die aktuelle Verunsicherung der Menschen verstärken", erwartet Kerle. Die hohen Energiepreise und die Inflation würden zudem nicht gerade zum Kauf von Autos motivieren. Für Unternehmerinnen und Unternehmer würde es jedenfalls noch schwieriger werden, sich ein umweltschonenderes und günstigeres Fahrzeug in den Fuhrpark zu holen, so Kerle. Quelle: ORF