Ladeinfrastruktur : EVN baut Ladeinfrastruktur weiter aus und errichtet rund 700 neue Ladepunkte
Bis 2030 plant das Unternehmen 100 Millionen Euro in den Ausbau einer modernen Ladeinfrastruktur zu investieren.
- © EVNDie EVN ist seit 2010 im Bereich der Elektromobilität aktiv und hat in den vergangenen Jahren schrittweise ein flächendeckendes Ladenetz in Niederösterreich und darüber hinaus aufgebaut. Bis zum Jahr 2030 plant das Unternehmen, insgesamt 100 Millionen Euro in den weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur zu investieren. Insgesamt betreibt die EVN derzeit rund 3.800 Ladepunkte und ist damit Österreichs größter Betreiber öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur.
Die Ladepunkte befinden sich unter anderem bei Einkaufszentren, Freizeiteinrichtungen, Gemeinden, Ausflugszielen sowie entlang von Hauptverkehrswegen.
Ausbau bei Handelspartnern und entlang von Autobahnen
Ein Schwerpunkt des Ausbaus liegt auf Kooperationen mit dem Einzelhandel. Gemeinsam mit den Partnern Spar, Hofer und XXXLutz wurden bisher über 160 Standorte mit Ladeinfrastruktur ausgestattet. In den kommenden Jahren sollen mehr als 200 weitere Standorte folgen.
Bis 2028 ist allein an den Standorten der Lutz-Gruppe der Bau von insgesamt 600 Ladepunkten vorgesehen.
Darüber hinaus wurden neue Ladeparks entlang der Autobahnen eröffnet, unter anderem in Amstetten und Böheimkirchen an der A1 in Niederösterreich.
Ladeinfrastruktur auch für schwere Nutzfahrzeuge
Neben der Ladeinfrastruktur für Pkw investiert die EVN auch in Ladeangebote für E-Lkw, E-Busse und Schiffe. Am ASFINAG-Rastplatz Roggendorf an der A1 stehen Schnellladepunkte für E-Pkw und E-Lkw zur Verfügung. Am ASFINAG-Rastplatz Hausruck an der A8 in Oberösterreich wurde Schnellladeinfrastruktur speziell für E-Lkw errichtet.
Ergänzend zum Infrastrukturausbau hat die EVN drei neue Ladetarife eingeführt.
- #Drive Easy ermöglicht das Laden an EVN-Ladestationen ohne Grundgebühr zu einem einheitlichen Preis.
- #Drive Smart bietet vergünstigte Ladepreise im EVN- und Partnernetz, auch im Ausland.
- #Drive Business richtet sich an Unternehmen und umfasst unter anderem internationales Roaming sowie Fahrzeugservices an UTA-Partnerstandorten.
An EVN-Ladestationen fallen während des Ladevorgangs keine Standgebühren an. Zudem wurde die Preisgarantie bis zum 30. Juni 2026 verlängert.
Mit dem weiteren Ausbau der Ladeinfrastruktur will die EVN zur flächendeckenden Elektrifizierung des Verkehrs und zur Erreichung der Klimaziele in Niederösterreich beitragen.