Autotest : Opel Astra 1.2 Turbo im Test

Opel Astra 1.2 Turbo

Der neue Opel Astra liefert ein volles Programm in jeder Hinsicht

- © WEKA / Karin Tober

Was bei uns Menschen meist nicht der Fall ist, stellt sich bei ihm ganz anders dar. Denn er hat mit zunehmendem Alter an Spritzigkeit und Agilität massiv dazugewonnen, ist technikaffin und wirkt schnittig wie nie zuvor.

Karosserie/Innenraum

Aufregend, schnörkellos, sportlich – so stellt man sich einen kompakten Begleiter vor. Der Ein- und Ausstieg gestaltet sich trotz seiner sportlichen Gene recht komfortabel. Selbst für die älteren Herrschaften unter uns, mit zwei Krücken im Schlepptau. Das Innere gefällt durch eine gute Überschaubarkeit, ausreichend Ablagemöglichkeiten und in unserem Fall vor allem durch den dunklen Dachhimmel. Ebenfalls gelungen ist die Bedienbarkeit der Einheiten. Einerseits über den obligaten Touchscreen, der absolut selbsterklärend durch das Menü führt. Um rascher zur Temperatureinstellung, Sitz- oder Lenkradheizung zu gelangen, wurden andererseits die Tasten für diese oft verwendeten Features unterhalb des Bildschirms angeordnet. Also schnell zu finden, ohne allzu sehr abgelenkt zu sein. Das gilt ebenso für die Lenkradbedienung, über die sich beispielsweise der Tempomat aktivieren lässt. Erwähnenswert weiters, weil für Vielfahrer wichtig, sind die recht komfortablen Sitze. Nach rund 600 km fast am Stück stieg man beschwerdefrei wieder aus. Auch keine Selbstverständlichkeit.
★★★★

Opel Astra 1.2 Turbo Daten
Daten - © WEKA

Motor/Getriebe

Angetrieben hat uns der 1.2-Liter-Turbobenziner mit 130 PS. Das klingt jetzt nicht wirklich üppig, jedoch hat uns der Dreizylinder im positiven Sinn überrascht. Vor allem hinsichtlich des Verbrauchs, der mit rund 6,2 Liter / 100 km bei nicht allzu schonender Fahrweise sein Auslangen hatte. Gut darauf abgestimmt zeigte sich die 8-Gang-Automatik, sie lieferte sowohl auf Autobahnen als auch auf Landstraßen eine gute Performance ab.
★★★★

Fahrwerk/Bremsen

Auch flottere Kurvengeschwindigkeiten sind drin, die Lenkung gibt gute Rückmeldungen und der Federungskomfort generell ist tadellos. Einzig Bodenwellen oder Unebenheiten wie Kanaldeckel mag er nicht so besonders. Möglicherweise würden ihm adaptive oder verstellbare Dämpfer zu einem noch höheren Komfort verhelfen. Dafür stehen zahlreiche Fahrerassistenzsysteme parat, wie serienmäßig mit einem Notbremssystem, Abstands- und Kollisionswarner. Der sich zeitweise aus unerklärlichen Gründen bemerkbar gemacht hat.
★★★

Fazit

Ein rundes Gesamtpaket mit einem guten Komfort und ebensolchen Fahrleistungen. Nicht zu vergessen ist auch die Tatsache, dass das Motorenangebot künftig neben einem klassischen Verbrenner auch einen reinen Elektroantrieb sowie Plug-in-Hybrid umfasst. Also gerüstet für die nähere Zukunft.

Gesamtbewertung: ★★★

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