Parkraum

Weniger Parkvorgänge in Österreich wegen Lockdown verzeichnet

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Das Auto wird stehen gelassen und der Parkdruck in Österreich somit durch das Home-Office verringert. Die Parkdaten von EasyPark geben Einblick in das Parkverhalten der Österreicherinnen und Österreicher auf lokaler und nationaler Ebene. Das Barometer zeigt in der Kalenderwoche 47, also seit Beginn des Lockdowns für alle, mit 27 Prozent einen deutlichen Abfall der Parkvorgänge im Vergleich zur Vorwoche. Vergleicht man die Kalenderwoche 46 mit 45, als der Teil-Lockdown für Ungeimpfte in Kraft trat, blieb der Parkverkehr auf konstantem Niveau.

Ein ähnliches Bild zeigte sich beim harten Lockdown im November 2020: Hier sanken die EasyPark-Parktransaktionen von KW 43 auf 44 um 23 Prozent. "Die Rückgänge bei den Parkvorgängen zeigen natürlich einerseits auf, dass die Leute in der Freizeit weniger unterwegs sind, aber noch viel stärker weisen sie auf verstärktes Home Office hin, da ein nicht geringer Teil des täglichen Pendlerverkehrs wegfällt", kommentiert Markus Heingärtner, Country Director Austria von EasyPark das Park-Barometer.

Trotzdem ist der seit dem Beginn der Pandemie zunehmende Umstieg von öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Individualverkehr, sowie auch der Trend hin zu Park-Apps spürbar: Im Zeitraum Jänner bis Dezember 2021 gab es um 49 Prozent mehr EasyPark-Parkvorgänge in österreichischen Städten als im Vor-Corona-Jahr 2019 im selben Zeitraum. "Was außerdem auffällt ist, dass die Parkvorgänge im Vergleich zum gleichen Vor-Corona-Zeitraum 2019 um 49 Prozent höher sind. Das zeigt einerseits, dass die Österreicherinnen und Österreicher verstärkt auf Park-Apps und besonders EasyPark setzen und lassen andererseits die Vermutung zu, dass der Individualverkehr in Corona-Zeiten zugenommen hat. Viele greifen aktuell eher zum Auto, um Ansteckungen in den öffentlichen Verkehrsmitteln zu vermeiden."

Parking Data für smarte Parkraumbewirtschaftung Sieht man sich einzelne Bundeshauptstädte an, so wies Salzburg mit 30 Prozent weniger Parkvorgängen den höchsten Mobilitätsrückgang auf, in Wien und Linz waren es im Vergleich nur 23 Prozent. Graz und Innsbruck liegen mit 28 beziehungsweise 25 Prozent im Mittelfeld. EasyPark bietet Städten und Gemeinden die Möglichkeit, Park-Daten zu visualisieren und nutzbar zu machen. Via "Parking Data as a Service" wird das Parkverhalten mit smarter Technologie erfasst und im EasyPark-Dashboard visualisiert.

"Wir können Städten und Gemeinden, welche ihren Bürgerinnen und Bürgern die EasyPark App für die Bezahlung von Parkgebühren anbieten, Park-Daten in Form eines Dashboards zur Verfügung stellen", erklärt Heingärtner. Informationen zum Parkverhalten der Nutzerinnen und Nutzer sind über das Dashboard leicht zuganglich und geben einen Überblick über wichtige Indikatoren, wie zum Beispiel die Auslastung von Parkbereichen, die Veränderung des Parkverhaltens in bestimmten Zeitraumen oder die Einnahmen pro Parkzone. Dieser Wissensschatz kann die Grundlage für fundierte, verkehrspolitische Entscheidungen bilden: Angefangen von der Preisgestaltung bis hin zur Planung und Durchsetzung neuer Parkplätze oder Beschränkungen.