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Pendler haben es in Österreich besonders gut

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© bettina sampl - stock.adobe.com

Die Autoversicherungsexperten von Uswitch haben Länder, Städte und Dörfer miteinander verglichen und auf ihre durchschnittliche Pendelzeit und den damit verbundenen Kostenaufwand analysiert. Dabei ging es auch darum, herauszufinden, wo das Pendeln am "grünsten" ist in – Hinblick auf den E-Auto-Bestand und den öffentlichen Möglichkeiten entlang der Strecke zu Laden.

Die besten Länder zum Pendeln

1. Platz: Türkei

Auf dem ersten Platz landete die Türkei wegen des vergleichsweise erschwinglichen Pendelns. Die Türkei bot nicht nur die günstigsten Kraftstoffpreise für Autofahrer, mit einem Durchschnittspreis von nur 0,78 Euro pro Liter, sondern zählte auch zu den fünf günstigsten Ländern bei d öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit Emissionen von durchschnittlich 4,4 Tonnen pro Person seien die türkischen Pendler zudem besonders "grün".

2. Platz: Österreich

Das zweitplatzierte Land beim weltweiten Pendelverkehr ist Österreich, das vor allem bei Umweltaspekten gut abschneidet. Österreich gehörte auch zu den Ländern mit den niedrigsten Kosten für das öffentliche Verkehrsnetz mit durchschnittlichen monatlichen Kosten von 49 Euro (42 britische Pfund).

3. Platz: Rumänien

Auf dem dritten Platz rangiert Rumänien, da die monatliche Fahrkarte für den öffentlichen Nahverkehr mit durchschnittlich 79.34 Leu (rund 16 Euro) günstig ist. Rumänien befand sich mit 3,4 Tonnen pro Pendler zudem im ganz unteren Emissionsbereich.

Die schlechtesten Länder zum Pendeln

1. Platz: Irland

Irland erhielt den schlechtesten Platz im Pendler-Ranking aufgrund seiner hohen Kosten für eine ÖPNV-Karte. Diese betrugen im Durchschnitt 85,71 britische Pfund (über 100 Euro) pro Monat. Laut Uswitch schnitt Irland bei allen untersuchten Faktoren schlecht ab, mit Ausnahme der CO2-Emissionen pro Pendler.

2. Platz: Vereinigtes Königreich

Irlands Nachbarn schnitten als zweitschlechtestes Pendler-Land ab. Viele Städte in Großbritannien haben Stadtbahnverbindungen, wie die berühmte Londoner U-Bahn, doch die Kosten, der Zeitaufwand und die Umweltfreundlichkeit des britischen Pendelns mache einige Verbesserungen erforderlich, kritisieren die Autoren.

3. Platz: Kanada

Ein weiteres englischsprachiges Land vervollständigt die letzten drei Länder beim Pendeln, wenngleich flächenmäßig ungleich größer. Kanada schneidet bei einigen Kennzahlen recht gut ab – zum Beispiel bei den Kraftstoffkosten pro Liter und den Kosten für den öffentlichen Nahverkehr. Es wird jedoch durch seine CO2-Emissionen, die mit 13,8 Tonnen pro Kopf höher sind als jedes andere analysierte Land, massiv heruntergestuft.

Weitere erhobene Daten im Überblick - hier schnitten folgende Länder gut ab:

Durchschnittliche Pendelzeit: Island (15 Minuten)

Der vielleicht schlimmste Aspekt des täglichen Pendelns ist die Zeit, die es in Anspruch nimmt – gerade wenn es mal wieder Stau gibt. Aber in Island scheint dies kein großes Problem zu sein, die durchschnittliche tägliche Fahrtdauer beträgt nur 15 Minuten. Das hat einen logischen Grund: Fast die gesamte Bevölkerung lebt in Küstengebieten konzentriert und die Arbeiter sind dadurch in Nähe ihrer Arbeitsstelle.

Kraftstoffpreis: Türkei

Die Türkei setzt sich an der Zapfsäule gegen zahlreiche andere Länder durch, denn pro Liter sind im Durchschnitt lediglich 0,78 Euro fällig.

Öffentliche E-Ladestationen: Norwegen (3.759 pro Million Einwohner)

In Norwegen gibt es den dichtesten Bestand an Elektrofahrzeugen. Da überrascht es kaum, dass Norwegen mit über 3.700 Ladeeinheiten pro eine Million Einwohner auch den höchsten Anteil an öffentlichen Lademöglichkeiten hat.

CO2-Emissionen: Malta (drei Tonnen pro Kopf)

Die Malteser halten sich beim CO2-Ausstoß zurück und verursachen im Durchschnitt nur drei Tonnen pro Person.

(Quelle: uswitch.com; Stand: 19.10.2021)