Entwicklung

Verbesserte E-Zweiräder als Alternative für die Stadt

Gerade in Städten könnten elektrisch betriebene Zweiräder dazu beitragen, den CO2-Ausstoß des Sektors Verkehr zu reduzieren. Das AIT Austria Institute of Technology forscht nun in einem eigenen Projekt an dieser umweltfreundlichen Lösung.

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Elf Partner aus Industrie und Wissenschaft wollen hocheffiziente E-Zweirädern den Weg ebnen

Im Projekt „EMotion“, das vom Klima- und Energiefonds (KLI.EN) im Rahmen der zweiten Ausschreibung „Zero Emission Mobility“ mit drei Millionen Euro gefördert wird, entwickeln elf Partner aus Industrie und Wissenschaft gemeinsam Elektro-Zweiräder der Kategorie L. Diese energieeffizienten und kostengünstigen E-Zweiräder sollen als Ergänzung für Fahrer von konventionellen Fahrzeugen eine brauchbare und umweltfreundliche Alternative darstellen.

Das vom Center für Low-Emission Transport des AIT geleitete Projekt will dabei vorrangig die Schwächen aktueller E-Zweiräder beheben. Im Fokus steht eine modulare, skalierbare und hocheffiziente Architektur für elektrische Antriebsstränge und Batterien, womit die Herstellungs- und Wartungskosten erheblich nach unten geschraubt werden könnten. Daneben soll auch der Faktor „Fahrerlebnis“ nicht zu kurz kommen – mit verbesserter Stabilität und Handhabung der Fahrzeuge.

Kombiniert werden bei "Emotion" die Bereiche innovativer Leichtbau und Komponentenanordnung, hocheffiziente elektrische Antriebs- und Ladekomponenten sowie das Zusammenspiel zwischen einer benutzerorientierten Mensch-Maschine-Schnittstellen und einem neuartigen Bordinformationssystem. Das Projekt sieht auch eine achtmonatige Pilotphase mit zwei Demonstrationsobjekte sowohl im urbanen als auch ländlichen Bereich im Raum Salzburg vor.