Morning Briefing

Taxiunternehmen verzeichnen Umsatzrückgang - Rosenbauer drosselt vorübergehend die Produktion - Corona-Krise drängt Autohändler in den E-Commerce 

Das Wichtigste in Kürze.

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Taxiunternehmen verzeichnen Umsatzrückgang 

Taxibetriebe erleiden wegen der Corona-Krise Umsatzeinbrüche von bis zu 80 Prozent. Es handle sich meistens „um Kleinstunternehmen, die selbst fahren. Viele haben sich selbst ruhend angemeldet und arbeitslos gemeldet. Manche größere werden sicher in Kurzarbeit gehen“, sagte Erwin Leitner, Taxifachverbandsobmann der Wirtschaftskammer, heute im Ö1-Frühjournal. Das Gesundheitsministerium empfiehlt den Taxiunternehmern, das Fahrzeug öfter zu reinigen und nach jedem Fahrgast zu lüften. Es sollen auch keine Gäste auf dem Vordersitz Platz nehmen. Laut der Innung in der Wiener Wirtschaftskammer verzeichnen die Taxis einen Rückgang von rund 80 Prozent. Viele versuchen sich nun mit Besorgungsfahrten über Wasser zu halten. 

Rosenbauer drosselt vorübergehend die Produktion

In einem ersten Schritt wird der für August angesetzte Betriebsurlaub der österreichischen Rosenbauer-Standorte auf 6. bis 17. April vorgezogen, für die Zeit danach soll in Abstimmung mit dem Betriebsrat vorsorglich Kurzarbeit beantragt werden. Die Detailplanungen dazu laufen aktuell. Kritische Funktionen sowie der Kundenservice bleiben aufrecht, Störungen anderer internationaler Konzernstandorte sollen möglichst vermieden werden. Die direkten und indirekten Auswirkungen der Covid-19-Pandemie seien zwar nach Angaben von Dieter Siegel, CEO von Rosenbauer International, begrenzt, die Lage könne sich aber täglich ändern. 

Corona-Krise drängt Autohändler in den E-Commerce 

In den USA müssen zahlreiche Autohändler den E-Commerce verstärkt ausbauen, berichtet Reuters. Erforderlich macht das die Coronavirus-Pandemie. Der Online-Traffic auf den Händler-Webseiten sei gestiegen, wohingegen die Besucher der Autohäuser aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Virus ausblieben. Die Händler würden stattdessen an Online-Tools arbeiten, die es ermöglichen, auch ohne Handschlag ein Auto zu kaufen. Außerdem sollen Fahrzeuge abgeholt oder zugestellt werden können, ohne dass die Kunden davor ins entsprechende Autohaus kommen müssten. Vorreiter gibt es beim E-Commerce auch in den USA. Tesla wickelt den Autoverkauf virtuell ab, die jeweiligen Tesla-Stores sind wiederum auf Serviceleistungen ausgelegt.