Morning Briefing

Nissan muss für Misere gerade stehen - Einbruch von Toyota-Produktion im Mai - A2 in Richtung Graz nach Lkw-Unfall wieder frei befahrbar

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Nissan muss für Misere gerade stehen 

Nissan bekommt den Ärger seiner Anteilseigner wegen der katastrophalen Geschäftslage zu spüren. Konzernchef Makoto Uchida sah sich heute bei einer Hauptversammlung zu einer Entschuldigung für die deutlichen Verluste gezwungen. Zugleich versprach Uchida den Aktionären, den durch schwere Krisenzeiten fahrenden Autobauer mit Hilfe von Umstrukturierungen und einem Fokus auf Kernmärkte und -technologien wieder auf die Wachstumsspur zurückzuführen. „Nissan wird in zwei Jahren verschwinden, wenn das so weitergeht“, wetterte ein Aktionär. Was der Autokonzern benötige, sei eine starke Führung.

Einbruch von Toyota-Produktion im Mai 

Bei Japans größtem Autobauer Toyota sind die globale Produktion und der Absatz im Mai wegen der Corona-Pandemie eingebrochen. Wie der Volkswagen-Rivale am Montag bekanntgab, sank der Ausstoß weltweit um 54,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 365.909 Fahrzeuge. Das ist der stärkste Rückgang seit Beginn der Erfassung vergleichbarer Daten 2004. Damit ist Toyotas Produktion seit nunmehr fünf Monaten in Folge rückläufig. Der weltweite Absatz sank im Berichtsmonat zugleich um 31,8 Prozent auf 576.508 Fahrzeuge, wie der Konzern weiter bekannt gab. Im Vormonat war der globale Absatz bei Toyota allerdings noch stärker um 46,3 Prozent eingebrochen.

A2 in Richtung Graz nach Lkw-Unfall wieder frei befahrbar

Mehr als fünf Stunden blockierte ein umgekippter Lkw die A2 Südautobahn zwischen Traiskirchen und Bad Vöslau in Fahrtrichtung Graz. Kurz vor 10:45 Uhr schließlich konnte die Asfinag die ersten drei Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigeben. Die vierte Spur bleibt bis zur Beendigung der Reparaturarbeiten – die Betonleitwand wurde beschädigt - noch gesperrt. Das mit 19 Tonnen Milch beladene Fahrzeug war knapp nach fünf Uhr früh umgekippt und blockierte drei Fahrspuren der Südautobahn, der Lenker wurde dabei zum Glück nur leicht verletzt. Die Berge- und Aufräumarbeiten gestalteten sich überaus schwierig, weil der Lkw zuerst aufgerichtet werden musste und auch nicht mehr abschleppfähig war. Ein Spezialunternehmen musste angefordert werden, um das Schwerfahrzeug von der Autobahn zu schleppen.