Fahrzeugteile

M-Sportpaket verschärft den neuen 3er BMW

Im Zuge der Pariser Automobilmesse wurde der neue 3er BMW vorgestellt, der am 9. März 2019 seine Markteinführung haben wird und die bereits siebte Generation der Premium-Limousine ist. Zeitgleich präsentiert BMW ein Angebot an M Performance-Komponenten.

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Sportlichkeit war eines der Ziele, die beim neuen 3er BMW deutlicher umgesetzt werden sollten. Eine Frage des Geschmacks bleibt, ob das neue Design der Premium-Limousine nun ein Fortschritt oder Rückschritt ist. So wie beim Vorgänger lässt sich aber auch beim Nachfolger in Sachen Sportlichkeit und agiles Fahrverhalten noch eine Schippe drauflegen, denn zeitgleich zur Premiere des Fahrzeugs launcht der Automobilhersteller aus Bayern das zehn Teile umfassende M-Sportpaket "M Performance". 

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Sportlichkeit war eines der Ziele, die beim neuen 3er BMW deutlicher umgesetzt werden sollten. Eine Frage des Geschmacks bleibt, ob das neue Design der Premium-Limousine nun ein Fortschritt oder Rückschritt ist. So wie beim Vorgänger lässt sich aber auch beim Nachfolger in Sachen Sportlichkeit und agiles Fahrverhalten noch eine Schippe drauflegen, denn zeitgleich zur Premiere des Fahrzeugs launcht der Automobilhersteller aus Bayern das zehn Teile umfassende M-Sportpaket "M Performance". 

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Optional wartet BMW gleich mit zwei M-Sportfahrwerken auf. Eines mit und eines ohne adaptive Dämpfer. Beide legen den 3er um 10 Millimeter tiefer und beinhalten eine variable Sportlenkung. Weitere Performance-Goodies sind eine M-Sportbremse (mit Vier-Kolben-Sätteln vorne) sowie ein elektronisches Hinterachs-Sperrdifferenzial. Letzteres wird allerdings nur für die Modelle 330i und 330d angeboten.

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Das M-Sportpaket umfasst auch Aerodynamik- und Exterieurkomponenten. So optimieren zum Beispiel die in zwei Varianten erhältlichen Frontsplitter beziehungsweise Frontsplitter Pro, der Heckspoiler und der Heckdiffusor – wahlweise in Carbon oder Schwarz hochglänzend beziehungsweise Schwarz matt ausgeführt – die Luftströmung um das Fahrzeug und reduzieren auf diese Weise den Auftrieb des Fahrzeugs bei hohen Geschwindigkeiten. 

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An ihren rot lackierten Bremssätteln ist die auffällige 18-Zoll-Bremsanlage zu erkennen. Sie soll bei sportlicher Fahrweise eine deutliche Steigerung der Verzögerungsperformance bringen. Zur weiteren Steigerung der Sportlichkeit gibt es Seitenschwellerfolien. Diese erstrecken sich entlang des gesamten unteren Schweller und sind mit dem M Performance-Schriftzug versehen. 

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Ihre im Vergleich zur Serienbremse größeren, angelochten, genuteten und in Leichtbauweise konstruierten 18-Zoll-Bremsscheiben sind thermisch höher belastbar und bleiben dadurch auch unter extremen Bedingungen ausgesprochen standfest. Die Vier-Kolben-Bremssättel bestehen im Zuge des konsequent umgesetzten Leichtbaus aus Aluminium.

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In der Heckansicht sorgen die grau getönten und im Seitenteil an die M Performance Grafik angelehnten Heckleuchten ebenso für ein markantes optisches Highlight wie die M Performance Endrohrblenden. Zur Anwendung kommt ein Materialmix aus Titan und Carbon, das sich durch eine hohe Korrosionsbeständigkeit auszeichnet und dadurch langlebiger sein soll. 

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Rennsport-Feeling lässt sich auch im Interieur der neuen BMW 3er Limousine kreieren. Dafür sorgt ein Lenkrad mit ausgeprägtem Alcantara-Griffbereich und Daumenauflagen, der roten Mittenmarkierung auf der „12-Uhr-Position“ und der silbergrauen, handgenähten Kreuzstichnaht. Schaltwippen (für Modelle mit Steptronic Sport Getriebe) und Lenkradblende mit Alcantara-Einsatz sowie M Performance Schriftzug dürfen freilich nicht fehlen. 

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Ebenfalls im Paket inbegriffen ist der sogenannte Drive Analyser mit dem der Fahrer verschiedene Fahrdaten aufzeichnen und später analysieren kann. Das System besteht aus einem OBD-Stick, der in die On-Board-Diagnose-Schnittstelle gesteckt wird, und einer App für das Smartphone. Der direkt aus dem Motorsport abgeleitete Drive Analyser versorgt den Fahrer mit wichtigen Fahrdynamikdaten und bietet Aufzeichnungs- und Analysemöglichkeiten. Auch die Aufzeichnung der Fahrt mit der Smartphone-Videokamera einschließlich der gesammelten Fahrdaten und dem per GPS-Positionsdaten errechneten Streckenverlauf ist laut Hersteller möglich.