Morning Briefing

Konzernmitteilung verrät dramatischen Stellenabbau bei MAN - Tesla-Fabrik: Umweltrechtliche Genehmigung bis Mitte Dezember - Heuer bereits 48 Biker auf Österreichs Straßen tödlich verunglückt 

Das Wichtigste in Kürze.

MAN-Konzernmitteilung verrät dramatischen Stellenabbau

Der Fokus soll auch auf dem Lkw-Werk in Steyr liegen, wie aus der Mitteilung des Konzerns hervorgeht. In Deutschland und Österreich sollen zusammen bis zu 9.500 Stellen abgebaut werden. Das entspricht einem Viertel des gesamten Personalstandes. In Steyr sind 2.300 tätig. Der Hersteller erwartet sich damit Milliarden einzusparen. Der österreichische Produktionsstandort in Steyr und die deutschen Betriebe in Plauen (Sachsen) und Wittlich (Rheinland-Pfalz) könnten ganz geschlossen werden. Bis 2023 solle nun laut heutiger Konzernmitteilung eine Ergebnisverbesserung von 1,8 Milliarden Euro erzielt werden, teilte die Münchener Tochter aus der Nutzfahrzeugholding Traton mit. In allen Bereichen sollen Stellen wegfallen, zudem wollen die Manager Produktion und Entwicklung an andere Standorte verlegen.

Tesla-Fabrik: Umweltrechtliche Genehmigung bis Mitte Dezember

Die endgültige umweltrechtliche Genehmigung für die Fabrik von US-Elektroautohersteller Tesla in Grünheide bei Berlin könnte nach Ansicht von Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) vor Jahresende kommen. "Wann die Genehmigung für das Gesamtprojekt kommt, hängt eng mit dem Bebauungsplanverfahren zusammen. Beides sollte Mitte Dezember unter Dach und Fach sein", sagte Steinbach der "FAZ". Der Minister hält es für möglich, dass die Fabrik perspektivisch für die nächsten zehn Jahre je nach Marktsituation bis zu 40.000 Mitarbeiter haben könnte. Tesla plant zunächst mit rund 12.000 Mitarbeitern in Produktion und Verwaltung. Für die ersten 6000 Stellen liegen laut Landesregierung die Anforderungsprofile vor.Tesla will ab Sommer nächsten Jahres rund 500.000 Fahrzeuge pro Jahr in Grünheide produzieren. 

Heuer bereits 48 Biker auf Österreichs Straßen tödlich verunglückt 

Im Zeitraum von Jänner bis August diesen Jahres sind bereits 48 Motorradfahrer auf Österreichs Straßen tödlich verunglückt. Dabei könnten viele Unfälle durch das richtige Gefahrenbewusstsein und eine defensive Fahrweise vermieden, oder zumindest die Unfallschwere deutlich gemildert werden. "Viele Biker sind beim Auftreten einer kritischen Situation überfordert oder schätzen die Geschwindigkeit, das eigene Können, oder die äußeren Bedingungen nicht realistisch ein. Besonders gefährlich ist die Kombination aus unerfahrenem Lenker und riskanter Fahrweise oder Übermut. Für eine sichere Motorradfahrt ist es enorm wichtig, Gefahren früh zu erkennen, zu wissen, wie ich sie vermeiden kann und mit der erlernten Fahrtechnik im Notfall anzuwenden", warnt Georg Scheiblauer, Motorra-Chefinstruktor der ÖAMTC-Fahrtechnik. "Wer außerdem im Herbst – bei wechselnden Wetterbedingungen – weiterfahren möchte, ist gut beraten, sich entsprechend vorzubereiten."