Tesla-Konkurrenten

Diese fünf Kandidaten haben es auf den Tesla-Thron abgesehen

Im Elektroauto-Segement kommen immer mehr Tesla-Gegenspieler auf den Markt. Die aktuell gefährlichsten sehen Sie hier im Überblick.

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© Audi

Audi e-tron 

Der vor Kurzem vorgestellte Audi e-tron kommt auf 300 kW (408 PS) und soll es mit nur einer Akkuladung 500 Kilometer weit schaffen. Sein Rekuperationspotenzial soll maßgeblich dazu beitragen - nur Teslas Model S und X liegen in Sachen Reichweite noch etwas drüber. Die Ingolstädter wollen ihren E-SUV noch Ende 2018 in den Handel bringen. Daimlers EQC kommt erst Mitte 2019 in den Verkauf. Der Grundpreis des Elektro-SUV wird hierzulande 82.000 Euro betragen. 

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© Audi

Audi e-tron 

Der vor Kurzem vorgestellte Audi e-tron kommt auf 300 kW (408 PS) und soll es mit nur einer Akkuladung 500 Kilometer weit schaffen. Sein Rekuperationspotenzial soll maßgeblich dazu beitragen - nur Teslas Model S und X liegen in Sachen Reichweite noch etwas drüber. Die Ingolstädter wollen ihren E-SUV noch Ende 2018 in den Handel bringen. Daimlers EQC kommt erst Mitte 2019 in den Verkauf. Der Grundpreis des Elektro-SUV wird hierzulande 82.000 Euro betragen. 

© BMW

BMW iNext 

Der Oberklasse-Hersteller war 2013 mit seinem batteriebetriebenen Kleinwagen i3 der Elektropionier unter den deutschen Autobauern. Inzwischen haben die Bayern angekündigt, nach und nach alle Modellreihen zu elektrifizieren. Bis 2025 sollen 25 E-Modelle die Produktpalette ergänzen, davon zwölf vollelektrisch. Für 2021 ist der SUV iNext angekündigt, der nicht nur elektrisch, sondern auch gleich autonom fahren soll. Das Fahrzeug soll eine Leistung von bis zu 300 kW Leistung haben und - abhängig von der Batterie - Reichweiten von 300 bis 600 Kilometern realisieren.  

© Daimler AG

Mercedes EQC 

Der Stuttgarter Autobauer präsentiert auf der Pariser Messe genau zwei Jahre nach Vorstellung des dazugehörigen Konzeptfahrzeugs den EQC, das erste Modell der neuen Elektroautomarke von Mercedes. „EQ“ steht dabei für „Electric Intelligence“. Das SUV soll am Stück bis zu 450 Kilometer weit fahren können und in 40 Minuten an Schnellladestationen den Akku bis zu 80 Prozent mit Strom auftanken können. Der Preis für das ab 2019 erhältliche Auto liegt über 70.000 Euro. Bis 2022 will Mercedes-Benz Cars mehr als zehn Elektro-Pkw auf den Markt bringen, bis 2025 sollen die EQ-Modelle ein Viertel des Mercedes-Absatzes bei Pkw ausmachen.

© Jaguar Land Rover

Jaguar i-Pace

Ob bereits die erste Angriffswelle von Mercedes und Audi gegen Tesla wirksam ist, bezweifeln viele Experten. Denn Innovationsführer sind die Deutschen damit nicht. Das beweist Jaguar mit dem iPace. Er soll laut Hersteller über 400PS and 696 Nm Drehmoment verfügen, die das Fahrzeug in 4,8 Sekunden von 0 auf 100km/h beschleunigen. Allein optisch ist der i-Pace Modellen wie dem Model Model X oder Model 3 am ähnlichsten und könnte so einige Tesla-Interessenten schlussendlich abwerben. Übrigens: Gebaut wird die britische Raubkatze bei Magna Steyr in Graz. 

© Porsche

Porsche Taycan 

Der Luxuswagenhersteller startet mit dem „Taycan“ ab Ende 2019 ins Elektroautozeitalter. Erst vor Kurzem schwor Porsche dem Diesel offiziell ab, der Fokus wird fortan auf Benzin und Elektro gelegt. Der viertürige Sportwagen, der bisher unter dem Namen Konzept Mission E geführt wurde, soll mit mehr als 600 PS in weniger als 3,5 Sekunden auf 100 Stundenkilometer beschleunigen. Mit einer Batterieladung soll er 500 Kilometer weit kommen und dank einer 800-Volt-Architektur kann er an Schnellladestationen in vier Minuten für 100 Kilometer Reichweite Strom tanken.