Elektromobilität : XPENG startete Vertrieb in Österreich mit vier Standorten

XPENG G9

De3r XPENG G9 ist nun in Österreich zu haben.

- © XPENG

Mit Wirkung zum 1. Oktober übernahm Georg R. Staudinger die Leitung von XPENG in Österreich. Der Oberösterreicher bringt über 30 Jahre Branchenerfahrung mit, darunter Stationen bei General Motors/Opel Austria, Jaguar Land Rover Austria, FCA/Stellantis Austria und zuletzt bei Fisker. Staudinger gilt als Experte für Markteinführungen im Bereich nachhaltiger Mobilität sowie Kundenzufriedenheitsmanagement.

„Ich bin stolz, das Vertrauen von XPENG erhalten zu haben. Meine langjährige Erfahrung im österreichischen Markt und im Vertrieb von Elektrofahrzeugen werde ich gezielt einbringen. Besonders freue ich mich auf die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern vor Ort“, erklärt Staudinger.

Zum Auftakt vertraut XPENG auf zwei Partner im österreichischen Automobilhandel: Schmidt Premium Cars GmbH in Wien, Klagenfurt und Salzburg und Czeczil GmbH in Wien. Beide Partner verantworten neben Vertrieb und Beratung auch den kompletten Aftersales-Service inklusive Ersatzteilversorgung.

Lesen Sie auch: 
Neue asiatische E-Auto-Marken drängen nach Österreich >>

Händlernetz soll 2026 20 Betriebe umfassen

Nach erfolgreichem Start in Deutschland setzt XPENG auch in Österreich konsequent auf das Vertragshändler-Modell. „Unsere Partner sind das Rückgrat unserer Expansion in Europa. Die enge Zusammenarbeit mit etablierten Händlern hat sich bereits in Deutschland bewährt. Derzeit verfügen wir in Deutschland über 40 Standorte, zum Jahresende wollen wir 60 haben – dieses Modell übertragen wir nun auch auf Österreich“, betont Markus Schrick, Geschäftsführer XPENG Central Europe.

Bis Jahresende 2025 plant XPENG den Ausbau auf acht Standorte in Österreich, 2026 soll das Netz auf 20 Betriebe wachsen. Das Netzwerk wird österreichweit um weitere Regionen abseits der großen Städte erschlossen, um flächendeckend präsent zu sein und die Marktnähe für Kunden in ganz Österreich zu gewährleisten. Als nächster Standort ist Graz vorgesehen – direkt in der Nähe von Magna Steyr, wo die europäische Fertigung der Modelle G6 und G9 angelaufen ist.

Auch auf dem für Marktneulinge schwierigen Gebiet der Ersatzteilversorgung und des Services hat sich XPENG stark aufgestellt: Eine effektive europäische Ersatzteillogistik sowie ein intelligentes Service-Management-System mit Ferndiagnose und zum Teil Remote-Lösungen stellen einen umfassenden und kompetenten Service für die Kunden sicher. Davon wird Österreich ebenfalls profitieren.

Das Unternehmen baut seine Präsenz in der Vertriebsregion Central Europe weiter aus und verfolgt das Ziel, bis Ende 2025 weltweit in über 60 Märkten aktiv zu sein – mit einem erheblichen Umsatzanteil in Übersee.

Details zu den neuen Modellen

Zum Marktstart bietet XPENG die jüngsten Modellgenerationen des Jahres 2025 an:

XPENG G6 (Energieverbrauch kombiniert: 17,5-18,4 kWh/100 km; CO₂-Emissionen: 0 g/km; CO₂-Klasse: A) ab 43.600 Euro mit Vollausstattung; zwischen zwei Batteriegrößen und Heck- oder Allradantrieb wählbar
XPENG G9 (Energieverbrauch kombiniert: 18,4-20,1 kWh/100 km; CO₂-Emissionen: 0 g/km; CO₂-Klasse: A); ab 59.600 Euro Euro mit Premiumvollausstattung; zwischen zwei Batteriegrößen und Heck- oder Allradantrieb wählbar

Sowohl der neue XPENG G6 als auch der neue XPENG G9 verfügen über die neueste 800-Volt-Architektur sowie die branchenweit erste 5C-LFP-Hochvoltbatterie – frei von Kobalt, Nickel und Mangan. Mit einer Ladeleistung von bis zu 525 kW (G9) bzw. 451 kW (G6) lassen sich die Akkus in nur zwölf Minuten von zehn auf 80 Prozent aufladen. Damit setzt XPENG neue Maßstäbe in Sachen nachhaltige Mobilität, Alltagstauglichkeit und Ladegeschwindigkeit.