Lucky Car

Günstige Reparaturen als Beitrag für den Klimaschutz

Planungen der österreichischen Bundesregierung sehen vor, im Rahmen der für 2021 angekündigten Steuerreform die Mehrwertsteuer auf Kleinreparaturen von 20 auf 10 % zu senken. Den Verantwortlichen der vertragsfreien Kfz-Werkstattkette Lucky Car gehen die Pläne allerdings noch zu wenig weit.

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Ostoja „Ossi“ Matic, Gründer und Mastermind von Lucky Car

Denn auch in der Kfz-Werkstatt wird gegenwärtig oftmals getauscht statt repariert. Lucky Car-Gründer Ostoja „Ossi“ Matic sieht aus diesem Grund den „Aktionsrahmen der Steuersenkung bei Weitem noch nicht ausgeschöpft“. „Eine Autotür wird meist bereits wegen einer Delle ausgetauscht – teils aus der Not, weil die Reparaturleistung gar nicht erbracht werden kann, teils aus wirtschaftlichen Überlegungen, da der Austausch schneller vonstatten geht als eine sorgfältige Reparatur, und natürlich lässt sich mit einer neuen Tür auch mehr Geld verdienen. Vom unglaublichen CO2-Ausstoß einer Autotür, die produziert werden muss und danach um die halbe Welt reist, ganz zu schweigen“, betont Ossi Matic. „Die Reparatur muss einen Anreiz für die Konsumenten bieten und gleichsam gehört das Bewusstsein geschärft. Es müsste eine generelle Steuersenkung auf Reparaturen geboten werden“, fordert der Lucky Car-Gründer.

Die Kfz-Werkstattkette setzt schon heute stark auf Nachhaltigkeit und zeigt dies unter anderem als Partner des Klimaschutzprogramms „klima:aktiv“. Lucky Car fokussiert bereits heute auf alternative Antriebsarten und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den 38 Standorten sind entsprechend ausgebildet. „Wenn wir es schaffen einen klimafreundlichen Weg zu gehen, verstärkt auf alternative Antriebsarten zu wechseln und dann auch noch mehr zu reparieren als auszutauschen, haben wir einen unglaublichen Schritt in Richtung Klimaziele und Zukunft gesetzt“, meint Ossi Matic.