Batteriediagnose : MAHLE erhält CARA-Zertifizierung für Batteriediagnose bei Elektroautos
MAHLE TechPRO® 2 führt intuitiv durch die jeweilige Anwendung und gewährleistet eine reibungslose Fahrzeugdiagnose.
- © 2024 - STEFANO DALL'ASTA FOTOGRAFOE-SCAN ist als Standardfunktion auf den Diagnosegeräten TechPRO und CONNEX von MAHLE verfügbar. Die Software liest Batterieparameter wie den Gesundheitszustand der Batterie (State of Health, SOH) über die standardisierte EOBD-Schnittstelle des Fahrzeugs aus und bewertet die Daten anhand der jeweiligen Herstellerinformationen.
Die Diagnose dauert laut Unternehmen weniger als zwei Minuten und kommt ohne Testfahrt aus. Der Batteriezustand spielt insbesondere beim Wiederverkauf von Elektrofahrzeugen eine wichtige Rolle. Die Hochvoltbatterie kann bis zu 60 Prozent des Fahrzeugwerts ausmachen.
Erweiterte Analyse mit zusätzlicher Messung
Für weitergehende Untersuchungen bietet MAHLE das Diagnosegerät E-HEALTH Charge an. Dieses kombiniert die über die OBD-Schnittstelle ausgelesenen Daten mit einer physikalischen Messung der Batterie während des Ladevorgangs.
Auf dieser Basis lässt sich innerhalb von etwa 15 Minuten eine detailliertere und herstellerunabhängige Analyse des Batteriezustands erstellen. Das System kann zusätzlich als DC-Ladegerät mit einer Leistung von 22 kW eingesetzt werden.
Bedeutung für Werkstätten und Gebrauchtwagenhandel
Mit der CARA-Zertifizierung will MAHLE Werkstätten, Flottenbetreibern und Gebrauchtwagenhändlern eine standardisierte Bewertung des Batteriezustands ermöglichen. Ziel ist eine bessere Vergleichbarkeit der Ergebnisse über nationale Märkte hinweg.
Der Geschäftsbereich MAHLE Lifecycle and Mobility beschäftigt weltweit mehr als 2.060 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an über 30 Standorten sowie weiteren Vertriebsbüros in 23 Ländern. Im Jahr 2024 erzielte der Bereich einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro. Der gesamte MAHLE-Konzern erwirtschaftete im selben Jahr einen Umsatz von 11,7 Milliarden Euro und beschäftigt rund 68.000 Personen an 135 Produktionsstandorten und 11 Technologiezentren in 28 Ländern.