Straße : Winterdienst in Bayern setzt auf salziges Gurkenwasser

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Vorerst als Pilotversuch gedacht, soll der Gurkenproduzent Develey aus Dingolfing, Straßenmeistereien mit übrig gebliebenen Salzwasser versorgen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Dadurch sollen sich hunderte Tonnen des umweltbelastenden Streusalzes einsparen lassen und der Winterdienst in Sachen Umweltfreundlichkeit zudem auf Vordermann gebracht werden. Normalerweise würde das salzige Gurkenwasser des Develey-Werks über eine Kläranlage entsorgt werden.

Die Autobahn- und Straßenmeistereien in Bayern stellen die Sole, die sie in flüssiger Form auf die Straßen aufbringen, im Regelfall selbst her, indem sie Tausalz in Sole-Anlagen mit Wasser mischen. Gerade in größeren Mengen ist das nicht unbedingt förderlich für die Umwelt. Das Pilotprojekt ermöglicht es nun, den Salzverbrauch, um rund 700 Tonnen zu reduzieren und fast fünf Millionen Liter Wasser einzusparen. „Die aus unserem Salzwasser gewonnene Sole dürfte für rund 1.500 Kilometer Straße reichen", erklärt Develey-Werkleiter Thomas Huber gegenüber dem "Wochenblatt".

Als "Win-win-Situation" betitelte der deutsche Verkehrsminister Hans Reichhart das Unterfangen. Gegenüber dem Wochenblatt erklärte er: "Wir recyceln das übrig gebliebene Salzwasser der Firma Develey und verringern so die Menge an Salz, das in die Umwelt gelangt."

Für Develey hat das Projekt nicht nur Vorteile: „Einerseits sparen wir hier eine ordentliche Summe an Abwasserkosten, andererseits benötigen wir zusätzliche Mitarbeiter, und wir müssen das Wasser aufsalzen", rechnet Huber vor. "Der gewöhnliche Salzanteil liege beim Develey-Gurkenwasser bei zehn bis elf Prozent, für die Sole seien jedoch 20 bis 21 Prozent notwendig.

Im Vordergrund steht ohnehin die PR-Aktion: „Solange sich die Kosten im Rahmen bewegen, ist es uns das auch wert. Wir wollen ein Beispiel aufzeigen, was alles im Sinne der Umwelt möglich ist. Vielleicht finden sich Nachahmer“, so der Werkleiter gegenüber dem Wochenblatt.

Auf die Idee sei man im Dingolfinger Werk vor rund zweieinhalb Jahren gekommen, „als wir gesehen haben, wie in der benachbarten Straßenmeisterei eigenständig Salzwasser hergestellt wurde“, so Huber. Bei Develey sei dies ein Abfallprodukt. Zahlreiche Tests und Analysen hätten dann schnell ergeben, dass die Sole ohne Bedenken auf die Straßen aufgebracht werden könne, so Huber.