Hervorzuheben ist generell noch einmal, dass der Micra gar nicht mehr mäuschenhaft daher stapft. Die „Mouse“ von früher ist passé, der Micra ist den Kinderschuhen entwachsen. Er ging in die Größe – länger und breiter – und ihm wurde ein größerer Radstand verpasst. Dadurch kann sich von den Insassen sicher niemand über Platzangst beschweren.
Das Innenleben ist frisch und fröhlich, die Ausstattung passt und die Übersichtlichkeit ist 1a. Unter der Motorhaube werkte diesmal der neue 1.0 Liter Dreizylinder mit 71 PS, kombiniert mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe. Nun Dreizylinder muss man mögen, auch weil sie immer mehr in Mode kommen. Ein wenig knattern tut er, lässt man den Motor an. Hält sich allerdings im Rahmen.
Wie bei sämtlichen Kollegen auch, hält er sich beim Verbrauch nicht mäuschenhaft zurück, da kommt schon ein etwas größerer Durst zutage. Aber auch das ist kein Geheimnis mehr. Möchte man ein wenig mehr Pep, sollte eventuell sein 1.5 dCi Bruder ins Kalkül gezogen werden. Der benötigt mit Sicherheit auch weniger Sprit.