Morning Briefing

VW-Konzern verfehlt Absatz-Plus ganz knapp - Dieselaffäre: Daimler einigt sich in USA auf Vergleiche - 19 Blockabfertigungstage im ersten Halbjahr 2021 in Tirol

Das Wichtigste in Kürze.

VW-Konzern verfehlt Absatz-Plus ganz knapp

Der Volkswagen-Konzern hat im Juli trotz der Corona-Krise weltweit fast wieder ein Verkaufsplus geschafft. Im vergangenen Monat lagen die Auslieferungen der Konzernmarken insgesamt mit 885.700 Fahrzeugen nur noch 0,2 Prozent unter dem Vorjahresmonat, wie der Konzern am Freitag in Wolfsburg mitteilte. Vor allem im größten Einzelmarkt China zogen die Verkäufe mit 4,8 Prozent an und gaben damit Schub. In Westeuropa lagen die Verkäufe an Endkunden noch mit 1,9 Prozent unter dem Vorjahr, in Nord- und Südamerika hingegen noch deutlicher.

Dieselaffäre: Daimler einigt sich in USA auf Vergleiche

Der Autobauer Daimler hat sich in der Dieselaffäre in den USA mit Behörden und klagenden Kunden auf Vergleiche geeinigt. Man rechne dafür mit Kosten in Höhe von zusammen rund 2,2 Milliarden US-Dollar (knapp 1,9 Milliarden Euro), teilte der Konzern am Donnerstag mit. "Mit den geplanten Vergleichen geht das Unternehmen einen wichtigen Schritt, um Rechtssicherheit bei verschiedenen Diesel-Verfahren in den USA zu schaffen", heißt es in der Mitteilung. Dabei gehe es um rund 250.000 Diesel-Pkw und -Vans. Hinzu kämen weitere Aufwendungen in Höhe eines mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrags, um Anforderungen aus den Vergleichen zu erfüllen, hieß es.

19 Blockabfertigungstage im ersten Halbjahr 2021 in Tirol

Die schwarz-grüne Tiroler Landesregierung setzt auch im Jahr 2021 unter anderem auf die Lkw-Blockabfertigungen im Kampf gegen den überbordenden Transitverkehr. An insgesamt 19 Tagen wird der Lkw-Verkehr auf der Inntalautobahn (A12) bei Kufstein-Nord blockweise abgefertigt, teilte das Land am Freitag in einer Aussendung mit. An den festgelegten Tagen sei mit einem besonders hohen Schwerverkehrsaufkommen zu rechnen, wurde argumentiert. Bereits seit Oktober 2017 führt Tirol diese Maßnahme an Tagen, an denen besonders viel Lkw-Verkehr erwartet wird, durch. Das Vorgehen führte zu wiederholter politischer Kritik vor allem aus Bayern beziehungsweise Deutschland.