Morning Briefing

VW: Autonom fahrende Autos bereits ab 2025 - Kia ruft in den USA 295,000 Fahrzeug zurück - E-Ladestation an Tanke notfalls vorgeschrieben 

Das Wichtigste in Kürze.

VW: Autonom fahrende Autos bereits ab 2025

Für Volkswagen kann es gar nicht schnell genug gehen, wenn es um das Thema des autonomen Fahrens geht. Der Konzern rechnet schon ab 2025 mit entsprechenden Fahrzeugen, die sich auf den Straßen bewegen werden. "Ich rechne damit, dass es zwischen 2025 und 2030 marktreife, autonom fahrende Autos geben wird", sagte Herbert Diess zur deutschen "Wirtschaftwoche". Grund sei, dass sich bei den benötigten Computerchips die Leistungsfähigkeit alle 18 Monate verdopple. Bei der eingesetzten künstlichen Intelligenz gehe die Entwicklung noch schneller. "Da ist absehbar, dass die Systeme bald in der Lage sein werden, auch die komplexen Situationen beim autonomen Fahren zu beherrschen. Tesla kommt im nächsten Jahr mit einem System, bei dem die Leistung gegenüber dem bisherigen verdreifacht wird."

Kia ruft in den USA 295.000 Fahrzeug zurück

Mit bestimmten Fahrzeugen der südkoreanischen Marke Kia gibt es in den USA offenbar Probleme mit dem Motor. Betroffen seien laut einem Reuters-Bericht zufolge einige ältere Modelle des Sorento, Forte und Forte Koup, Optima Hybrid, Kleinwagens Soul und SUVs Sportage. Der Grund: Im Motorraum kann während des Fahrbetriebs zu einem Brand kommen. Nach dem Rufruf würde bei den Fahrzeughändlern durch das Fachpersonal vor Ort nach undichten Stellen in der Ölversorgung gesucht, außerdem gebe es einen Leistungscheck; gegebenenfalls würde sogar der Motorblock getauscht, wenn nötig, heißt es. Der Autobauer aus Südkorea gab bekannt  zudem an einem Update für den Klopfsensor zu arbeiten. 

E-Ladestation an Tanke notfalls vorgeschrieben 

Deutschlands Finanzminister Olaf Scholz (SPD) will E-Ladestationen an Tankstellen notfalls gesetzlich vorschreiben. Die deutsche Regierung wolle bis 2030 eine Million Ladepunkte errichten. Das könne nur gelingen, wenn die E-Mobilität attraktiver werde, so Scholz, es müsse ausreichend Ladeinfrastruktur verfügbar sein. Zudem müssten die Zuständigen in Staat und Wirtschaft dies auch vorantreiben, führt Scholz aus. "Ich setze mich zum Beispiel weiter für eine Schnellladeinfrastruktur an Tankstellen ein, nicht nur an Autobahnen, damit ein kurzer Tankstopp reicht, um lange Strecken zurückzulegen zu können. Das müssen Tankstellen- und Netzbetreiber mit unterstützen. Notfalls müssen wir die Ladestationen vorschreiben."