Morning Briefing

Uber-Fahren zu Taxitarifen in Wien - PSA Groupe mit leichtem Umsatzrückgang - Mercedes bindet Aston Martin enger an sich 

Das Wichtigste in Kürze.

Uber-Fahren zu Taxitarifen in Wien 

Die Taxi-Option hat gegenüber UberX einen Nachteil: Kunden bekommen bei der Buchung keinen Fixpreis angezeigt, erklärte Uber in einer E-Mail an Kunden. Stattdessen wird eine Schätzung des Fahrpreises abgegeben. Der zu zahlende Fahrpreis werde durch das Taxameter berechnet, das sich im Fahrzeug befindet, erklärte das Unternehmen. Die Integration von Taxifahrten in die Uber-App dürfte mit der jüngsten Gesetzesänderung zusammenhängen, die das Mietwagen- und Taxigewerbe zusammenführt. Das Gesetz richtete sich gegen die Geschäftsmodelle von Uber, Bolt und Co. und deren variable Preisgestaltung. Die Taxiinnung hatte sich beschwert, dass die Konkurrenz die Taxitarife unterbiete. Die einheitlichen Preise und Regeln für Uber und Taxis sollen ab 2021 gelten.

PSA Groupe mit leichtem Umsatzrückgang 

Der Umsatz des Opel-Mutterkonzerns PSA ist von Anfang Juli bis Ende September im Vorjahresvergleich leicht um 0,8 Prozent auf 15,45 Milliarden Euro zurückgegangen. Der Hersteller setzte knapp 589.000 Fahrzeuge ab, das war ein Minus von 12,7 Prozent, wie PSA mitteilte. Bei Opel mit der britischen Schwestermarke Vauxhall gab es im dritten Vierteljahr sogar einen Rückgang um 22,3 Prozent auf rund 151.000 Fahrzeuge. Von Januar bis Ende September setzte der Konzern mit den Stammmarken Peugeot und Citroën 40,57 Milliarden Euro um, deutlich weniger als die 53,92 Milliarden Euro in den neun Monaten des Vorjahreszeitraums. PSA wurde nach früheren Angaben - wie andere Autohersteller auch - von der coronabedingten Nachfrageschwäche getroffen.

Mercedes bindet Aston Martin enger an sich 

Die Daimler-Pkw-Tochter Mercedes-Benz steigt stärker bei dem kriselnden britischen Luxuswagenhersteller Aston Martin Lagonda ein. Mercedes werde den Briten Zugang zu neuen Technologien ermöglichen, teilten die Unternehmen in Stuttgart und Gaydon mit. Daimler stocke seinen Anteil von derzeit 2,6 Prozent im Gegenzug auf bis zu maximal 20 Prozent auf. Die Stuttgarter erhalten in den kommenden drei Jahren neu auszugebende Aktien von Aston Martin in mehreren Schritten bis zu einem Gesamtwert von 286 Millionen Britischen Pfund (315 Millionen Euro). Aston Martin bekommt dafür unter anderem Hybrid- und Elektroantriebsstränge der nächsten Generation sowie andere Fahrzeugkomponenten und -systeme.