Morning Briefing - 12.03.2019

Tesla senkt Kaufpreis seiner Premium-Modelle für Österreich - Neue Führungsstruktur für die Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz - Asfinag wird heuer 1,2 Milliarden Euro in Infrastruktur investieren

Das Wichtigste des Tages in Kürze zusammengefasst.

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Tesla senkt Kaufpreis seiner Premium-Modelle für Österreich

Die Preise der Basisversionen von Model S und Model X werden für den heimischen angepasst. Das Model S mit Standard-Reichweite kostet nun 81.980 Euro, mit maximaler Reichweitenleistung 86.980 Euro und in der besonders gehobenen Preisklasse (Ludicrous Performance) 99.280 Euro. Das Model X kostet mit maximaler Reichweite 91.380 Euro und in der höchsten Reichweitenstufe (Ludicrous Performance) 103.680 Euro. In einigen Märkten, darunter in China, hat der kalifornische Elektroautobauer seine Preise bereits gesenkt. Laut der chinesischen Website des Unternehmens betrifft die Anpassung alle acht Modelle, die aktuell in China reserviert werden können. Die Preissenkungen liegen dabei zwischen 11.300 und 341.100 CNY (1.685 bis 50.885 US Dollar). Das neueste Angebot von Tesla, das Model 3, wurde in China um bis zu 44.000 CNY vergünstigt. Die Langstreckenversion mit Hinterradantrieb des Model 3, des derzeit billigsten Tesla-Modells in China, wird nach der Reduzierung um 26.000 CNY nunmehr für 407.000 CNY verkauft. Das teure Model X hat den größten Einschnitt bei den Preisen zu spüren bekommen. Das Topmodell X P100D wird jetzt zu einem Preis von 848.200 CNY verkauft. Zuvor hatte Tesla mehr als 1,18 Millionen CNY für das gleiche Modell aufgerufen.

Neue Führungsstruktur für die Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz

Die Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi soll eine neue Führungsstruktur erhalten. Das erklärten heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Yokohama Jean-Dominique Senard, Präsident von Renault, Hiroto Saikawa, der Vorstand von Nissan, Thierry Bolloré, der Vorstand von Renault, und Osamu Masuko, der Vorstand von Mitsubishi Motors. Beabsichtigt wird der Erklärung zufolge, ein neues Alliance Operating Board zu bilden. Ziel der neuen Führungsstruktur sei, das Bündnis weiter zu stärken und die Grundlagen für seine zukünftigen Erfolge zu legen. Jean-Dominique Senard wird Vorsitzender des Alliance Operation Boards. Zusätzlich werden die jeweiligen Vorstandsvorsitzenden von Nissan, Renault und Mitsubishi Motors Mitglieder des Gremiums. Das Alliance Board wird das einzige Gremium sein, das die Operationen und die Leitung der Allianz künftig beaufsichtigt. Es wird Renault Nissan BV (RNBV) und Nissan Mitsubishi BV (NMBV) ersetzen und steht für den „Neuanfang” der Allianz. Die vom Alliance Board getroffenen operativen Entscheidungen sollen im Konsens erfolgen und den „Win-Win-Ansatz” der Allianz fördern. 

Asfinag wird heuer 1,2 Milliarden Euro in Infrastruktur investieren

Der Autobahn- und Straßenbetreiber Asfinag investiert heuer 1,2 Milliarden Euro in das österreichische Autobahnen und Schnellstraßennetz. Rund 700 Millionen Euro fließen in neue Strecken, zweite Tunnelröhren sowie große Erweiterungen für mehr Kapazitäten. 500 Millionen Euro gehen in die Erneuerung bestehender Straßen und Tunnel. Die aktuelle Sechs-Jahres-Planung sieht bis 2024 acht Milliarden Euro an Investitionen für den Wirtschaftsstandort Österreich vor. „Die Investitionen sichern 10.000 Arbeitsplätze, durch neu geschaffene Infrastrukturen und damit verbundenen Unternehmensansiedlungen werden auch neue geschaffen. Zudem wird durch den Ausbau der Autobahnen und Schnellstraßen das Verkehrsnetz zusehends sicherer", betonte Hartwig Hufnagl, Vorstandsdirektor der Asfinag während einer Pressekonferenz in Wien.