Morning Briefing - 28.11.2019

Tesla hält Flagship-Store in Wiener Innenstadt geschlossen - Autokauf: Neuerungen für Menschen mit Behinderung - Nissan will globale Hightech-Produktion ausrollen 

Das Wichtigste in Kürze.

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Tesla hält Flagship-Store in Wiener Innenstadt geschlossen

Der amerikanische Elektroauto-Vorreiter Tesla hat heuer im Spätsommer seinen 2017 eröffneten noblen Flagship Store mitten in der Wiener Innenstadt leergeräumt und wird diesen offenbar nicht wieder öffnen. Nur die Aufschrift an den Schaufensterbalken erinnert noch an den ersten repräsentativen Showroom in Österreich. Das Geschäft ist dauerhaft geschlossen, heißt es auf der Tesla-Website. Der E-Autobauer gab bereits im März bekannt, den Autoverkauf rein über das Internet abzuwickeln und nur mehr Serviceprogramme über eigene Service Center zu offerieren. An Standorten in Graz, Linz, Salzburg sowie im Tech Park Vienna gibt es solche. Eine weitere Service-Niederlassung soll in Kürze in Wien in der Triesterstraße entstehen.

Autokauf: Neuerungen für Menschen mit Behinderung 

Seit 30. Oktober 2019 sind Menschen mit Behinderungen beim Kfz-Kauf von der Normverbrauchsabgabe (NoVA) befreit. In Hinblick auf die ebenfalls mögliche Befreiung von der motorbezogenen Versicherungssteuer ändert sich am 1. Dezember 2019 die Rechtslage. "Das Ansuchen um diese Erleichterung muss in der örtlich zuständigen Zulassungsstelle eingebracht werden", erklärt Barbara Reiter, ÖAMTC-Beraterin für Menschen mit Behinderung. Für Neuanträge ist ein Behindertenpass mit der Eintragung 'Unzumutbarkeit der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel' oder 'Blindheit' notwendig". Sind diese Voraussetzungen erfüllt, bekommt man ab 1. Dezember automatisch eine kostenlose digitale Vignette zur Verfügung gestellt. Wer bisher schon von der motorbezogenen Versicherungssteuer befreit war und Anspruch auf eine Gratis-Vignette hatte, wird automatisch in das neue System übernommen.

Nissan will globale Hightech-Produktion ausrollen 

Um Kosten zu sparen und konkurrenzfähig zu bleiben, arbeitet der japanische Autokonzern Nissan an der Ausweitung eines modernisierten Produktionsnetzes, welches sich über die ganze Welt erstrecken soll. An der Effizienz muss dringend geschraubt werden, denn der Autohersteller sieht sich mit negativen Verkaufszahlen konfrontiert, die die Profitabilität des Unternehmens senken. Den Schlüssel zum Erfolg sieht Nissan in der Automation von einzelnen Arbeitsschritten - etwa bei der Versiegelung oder dem Einbau des Antriebsstrangs. Die Modernisierungsprozesse starten in der Tochigi-Fabrik und kosten Nissan 33 Milliarden Yen. Welche weiteren Fabriken folgen sollen und wie viel das Ganze kosten wird, gab der Hersteller noch nicht bekannt.