Morning Briefing - 06.12.2018

Tesla gibt Kaufpreis für Model 3 in Österreich bekannt - VW steuert erfolgreiches Jahresergebnis bei Auslieferungen an - GM: Automobilwerk in Ohio könnte Fahrzeugproduktion doch nicht verlieren

Das Wichtigste des Tages in Kürze zusammengefasst.

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Tesla gibt Kaufpreis für Model 3 in Österreich bekannt

Wie "Futurezone" mitteilte, will US-Elektroautobauer Tesla im Februar 2019 mit der Auslieferung seines Model 3 beginnen. Es steht auch schon der Preis zweier Varianten des Model 3 für den österreichischen Markt fest. Das Magazin beruft sich dabei auf Angaben der Nachrichtenagentur APA. Demnach wird der Preis 58.300 Euro für das Modell mit Langstrecken-Batterievariante betragen. Versprochen wird eine Batterie-Reichweite von bis zu 544 Kilometern. Das Model 3 "Performance" wird ab 69.100 Euro zu haben sein. Die Höchstgeschwindigkeit soll sich auf 250 km/h belaufen, bei zugleich etwas geringerer Reichweite.  "Wie bei den ersten Auslieferungen in den USA, werden auch die ersten europäischen Auslieferungen die Model-3-Langstrecken-Batterievariante sein". In den kommenden Wochen werde Tesla Reservierungsinhaber in Österreich dazu einladen, ihr Model 3 zu konfigurieren und ihre Bestellung zu bestätigen, sagte ein Tesla-Sprecher. Das Einstiegsmodell wird erst ab der zweiten Jahreshälfte 2019 verfügbar sein. Den Preis für das Einstiegsmodell lässt der Konzern noch offen. In Österreich ist mit rund 40.000 Euro zu rechnen. Die Reichweite soll bei rund 350 Kilometer liegen. 

VW möchte trotz Gegenwind ein erfolgreiches Jahresergebnis ansteuern 

In Nordamerika (-8,0 Prozent) und dem asiatischen Markt (-7,2 Prozent) lief es im Vorjahresmonats-Vergleich nicht so rosig für Volkswagen. Volkswagen hat im November weltweit 564.500 Fahrzeuge ausgeliefert und lag damit fünf Prozent unter dem Vorjahresmonat. In Europa schwächen sich die WLTP-Effekte weiter ab. Hier legte Volkswagen bei den Auslieferungen um 1,2 Prozent zu. Brasilien treibt das Wachstum in Südamerika weiter voran. In China bleibt die Marktlage schwierig. Volkswagen gelingt es dort aber, in einem zurückgehenden Gesamtmarkt seinen Marktanteil zu steigern. Insgesamt bewegt sich die Marke derzeit in einem herausfordernden Marktumfeld mit kräftigem Gegenwind in einigen Regionen - insbesondere in China, wo sich die Handelsstreitigkeiten mit den USA bemerkbar machen. Dennoch lieferte VW im Jahresverlauf weltweit 5,7 Millionen Pkw aus. Das sind 1,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. "Es wird nun vom Dezember abhängen, wie wir das Gesamtjahr abschließen. Uns fehlen noch 530.000 Auslieferungen, um das Rekordergebnis des letzten Jahres einzustellen", erklärt VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann. 

GM: Automobilwerk in Ohio könnte seine Fahrzeugproduktion doch nicht verlieren

GM-Chefin Marry Barra sagte am Mittwoch gegenüber US-amerikanischen Medien, dass sie den vorgesehenen Plänen für das Werk in Ohio "grundsätzlich offen" gegenüber stehe. Unklare Aussagen über die Auslagerung der Fahrzeugproduktion nach Mexiko oder die Herstellung von elektrischen Fahrzeuge in ein Werk, das schlussendlich aber geschlossen werden soll, brachten Barra von allen Seiten in Bedrängnis. Vergangene Woche gab GM an, dass fünf nordamerikanische Werke im kommenden Jahr geschlossen werden und damit bis zu 15.000 Arbeitsplätze aufgrund der notwendigen Umstrukturierungen verloren gehen würden. Allerdings werde der tatsächliche Status erst bei Vertragsgesprächen im kommenden Jahr mit der Gewerkschaft geklärt, machte Barra klar. Statt der Produktion von Fahrzeugen plant der Konzern, andere Produkte hinzuzufügen und dass es für die Angestellten andere Aufgaben im Werk in Ohio zu erledigen gebe.