Morning Briefing

Staus rund um Linke Wienzeile wegen Bauarbeiten - Autoabsatz: Daimler-Quartal überraschend gut verlaufen - Die Wogen glätten sich am europäischen Nutzfahrzeugmarkt 

Das Wichtigste in Kürze.

Staus rund um Linke Wienzeile wegen Bauarbeiten

Ab Dienstag, den 27. Oktober 2020 müssen Wiens Verkehrsteilnehmer laut ÖAMTC mit Staus und Zeitverlusten in der Innenstadt rechnen. Wegen Kabellegungs- und Straßenbauarbeiten wird die Linke Wienzeile zwischen der Millöcker- und Girardigasse einspurig. Der ÖAMTC befürchtet unter anderem folgende Staupunkte: Getreidemarkt, Operngasse,Friedrichstraße/Karlsplatz/Lothringer Straße, Ringstraße ab Schwarzenbergplatz. Der Autofahrerclub rechnet, speziell in den Verkehrsspitzen, mit großen Zeitverlusten. Zusätzlich wird der Einkaufs- und Weihnachtsverkehr nach Einschätzung der Experten stark betroffen sein und die Staus zeitweise deutlich erhöhen.

Autoabsatz: Daimler-Quartal überraschend gut verlaufen 

Der Fahrzeugbauer aus Stuttgart schraubt seine Prognose nach oben. Zwar werde laut Daimler-Chef Ola Källenius nicht mehr gelingen, die Absatzeinbußen in Folge der Corona-Pandemie aufzuholen, und auch mit dem Umsatz werde man folglich deutlich hinter 2019 zurückbleiben, teilte der Stuttgarter Konzern mit. Dafür soll nun beim operativen Ergebnis zumindest das - wenn auch schwache, von den milliardenschweren Diesel-Altlasten geprägte - Vorjahresniveau von 4,3 Milliarden Euro erreicht werden. Bisher war Daimler davon ausgegangen, aufgrund der massiven Folgen der Corona-Krise überall unter den Werten des Jahres 2019 zu bleiben. 

Die Wogen glätten sich am europäischen Nutzfahrzeugmarkt 

Die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen in Europa hat sich im September spürbar erholt. Jedoch ist das Plus vor allem dem Segment Lieferwagen zu verdanken. Europaweit waren diese für über 84 Prozent aller Neuzulassungen verantwortlich. Die Verkäufe schwerer Lkw und von Bussen sanken hingegen, rechnet der Branchenverband Acea vor. Die vier größten Märkte in der EU verzeichnete bei Lieferwagen dabei alle Zuwächse: Italien (plus 17,8 Prozent) Deutschland (plus 17,6 Prozent), Frankreich (plus 15,1 Prozent) und Spanien (plus 6,6 Prozent).