Supercar

So muss Lego sein: McLaren Sienna aus fast einer halben Million Bausteine

Die monatelange Design- und Entwicklungsarbeit scheint sich gelohnt zu haben, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Einsteigen erlaubt, bloß fahren kann man damit nicht. Wie viel Aufwand in den authentischen Nachbau des britischen Rennflitzers investiert wurde, erfahren Sie hier.

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© McLaren

Erst der Bugatti Chiron, nun ein McLaren Senna, der in Lebensgröße aus einer halben Million Lego-Bausteinen zusammengesetzt wurde. Ein weiteres Megaprojekt, das ein Luxuswagenhersteller in Zusammenarbeit mit Lego realisiert hat. Beteiligt waren viele Fachmonteure, die das Supercar in penibler Arbeit Schicht für Schicht zusammengesetzt haben, und das rund um die Uhr. Die Montagezeit des Lego-Schwergewichts (1.700 kg!) umfasste 5.000 Arbeitsstunden.

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Erst der Bugatti Chiron, nun ein McLaren Senna, der in Lebensgröße aus einer halben Million Lego-Bausteinen zusammengesetzt wurde. Ein weiteres Megaprojekt, das ein Luxuswagenhersteller in Zusammenarbeit mit Lego realisiert hat. Beteiligt waren viele Fachmonteure, die das Supercar in penibler Arbeit Schicht für Schicht zusammengesetzt haben, und das rund um die Uhr. Die Montagezeit des Lego-Schwergewichts (1.700 kg!) umfasste 5.000 Arbeitsstunden.

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Mit diesem Gesamtgewicht ist der Lego-Senna sogar um 500 Kilogramm schwerer als das Original, beim dem auf schlanke Leichtbaukomponenten zurückgegriffen werden kann. Damit zählt das Supercar mit zu den anspruchsvollsten, die mit Legosteinen bisher realisiert wurden: Fast eine halbe Million Einzelkomponenten und eine Tonne an Lego-Elementen wurden verbaut.

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Im Gegensatz zum Bugatti Chiron aus Lego, der sogar fahren kann, ist die Kunststoff-Kopie des Mclaren Sennas nur zum Ansehen dar. Sich hinter das Steuer zu setzen ist zwar möglich, der brachiale Sound des ansonsten bis zu 335 Stundenkilometer schnellen Gefährts für die Rennstrecke, lässt sich aber nur durch eine Simulation im Inneren erahnen.

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Im Inneren ist es dafür authentischer als man von außen zunächst glauben mag. Aus dem Original in Lebensgröße stammen etwa die Beleuchtung und das Infotainmentsystem. Auch der leichte Karbon-Fahrersitz, das Lenkrad sowie die Pedale sind aus dem echten Senna entnommen worden. 

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Die Aussenhaut aus Bausteinen wurde mit dem Farbton Victory Grey gefertigt und mit farblichen orangenen Highlights kontrastiert. Echte McLaren-Badges wurden angebracht und die Räder und Pirelli-Reifen entsprechen genau den Vorgaben des realen Fahrzeugs. Die Dihedral-Türen sind zur Gänze aus Legosteinen gefertigt und sind abnehmbar, um den Menschen einen einfachen Zugang zum Cockpit zu ermöglichen.

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Um den ersten komplett aus Lego gebauten McLaren-Flitzer handelt es sich dabei übrigens nicht. Bereits 2017 wurde ein 720S im 1:1-Maßstab zusammengesetzt. Insgesamt wurden beim Senna 467.854 einzelne Lego-Elemente in der Konstruktion verarbeitet, das sind fast 200.000 mehr Steine, als beim Bau des 720S-Modells vor zwei Jahren verwendet wurden.

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Rekordverdächtig ist auch das aufgewendete Arbeitspensum. Im Schichtbetrieb wurden in Teams von bis zu zehn Modellbauern 2.725 Stunden benötigt, um alle Teile für den Lego McLaren Senna zusammen zu stecken. Das ist neunmal länger, als die Herstellung des handgefertigten echten Senna (300 Stunden) gedauert hat.

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Doch es kommt noch bunter: Einschließlich Design und Entwicklung wurden insgesamt 4.935 Stunden für die Erstellung des Modells aufgewendet, an denen nicht weniger als 42 Frauen und Männer aus dem Lego-Build-Team beteiligt waren. Der Flitzer aus dänischen Kunststoffbausteinen soll jetzt auf diversen Veranstaltungen auffahren.