#SocialMediaMotor

Seltsame Straßentänze und ein rasend schneller Oldtimer

Kennen Sie Drake? Seine Musik wird vielleicht nicht Bestand haben, aber das Phänomen wird uns noch lange auf Instagram, Youtube und Twitter begleiten. Der Mann verleitet nämlich gerade tausende Menschen dazu, aus fahrenden Autos zu springen und auf der Straße einige Tanz-Moves zu vollführen. Was manchmal auch schief geht. Und kennen Sie ein Auto, das 50 Jahre alt ist und mehr als 700 Stundenkilometer schnell fährt. Dann lernen Sie es hier kennen. Willkommen bei den Social Media-Fundstücken der Woche.

Aussteigen, bitte

Ein Auto, Rhythmusgefühl, einen gehörigen Dachschaden und einen verständnisvollen Versicherungssachverständigen: Mehr braucht man nicht, um zu seinem Anteil an rasch vergänglichem Social Media-Ruhm zu kommen und bei der #InMyFeelings-Challenge mitzumachen. 

Bei der Challenge, allein auf Instagram schon rund eine halbe Million Mal dargeboten, steigen junge Menschen auf der Beifahrerseite aus fahrenden Autos aus, tanzen ein wenig und steigen – wenn`s klappt - wieder ein. Zu den Clips läuft meistens der aktuelle Sommerhit „In my feelings“ des US-Stars Drake. Dass diese zugegebenermaßen nicht ganz ungefährliche Challenge auch in die Hose gehen kann, verdeutlichen dieses beiden Instagram-Video. Los geht es mit einem etwas theatralischen Tanz dieses jungen Mannes. 

Moment. Wir streichen das mit den jungen Menschen wieder. Manchmal sind es auch reifere Semester, die sich dem Reiz des „Neben dem fahrenden Auto tanzen“ nicht entziehen können. Denn eines ist wahr: die Hüften kreisen zu lassen, ist auch in höherem Alter nicht verkehrt. 

Wenig spektakulär ist das ganze natürlich, wenn man an einen richtig fiesen Fahrer geraten ist, der einfach losfährt.

Eine Spur weiter treibt es diese junge Dame. Ihr "Drake-Dance" findet gleich vor einem stehenden Auto statt. Dadurch wird die Unfallgefahr natürlich drastisch minimiert.

Salz auf unserer Außenhaut

140 Stundenkilometer sind nicht genug. Manchmal braucht es eben einen ganzen Salzsee, um die Tachonadel bis zum Anschlag zu bringen. Deshalb versammeln sich alljährlich im August tausende Menschen auf dem Salzsee von Bonneville in Utah, um bei der Speedweek Fahrzeuge zu sehen, die niemals für den Straßenverkehr zugelassen würden, aber ziemlich schnell sind.

In diesem Jahr beschleunigte Danny Thompson seine Challenger 2 auf die Rekordgeschwindigkeit von 725 km/h. Die Challenger ist übrigens ein echter Oldtimer: Dannys Vater Mickey hatte sie 1968 gebaut.

https://www.youtube.com/watch?v=Ci6GYi8S-2Q

Einen Rekord brach bei der Speedweek auch ein Fahrzeug, das auf Autobahnen üblicherweise auf der rechten Spur anzutreffen und eigentlich keine eisengewordene Extravaganz ist: ein VW Jetta. Das Sondermodell, ein aufgetunter Jetta GLI, soll wohl das Image des gemütlichen Familienkreuzers athletisieren und war bei der Speedweek angetreten, eine Geschwindigkeit von 335 Kilometer pro Stunde zu erreichen. Eindeutig ein Fall für die linke Spur auf der Autobahn. Oder besser noch: für einen Salzsee in Utah.

https://www.youtube.com/watch?v=CFkc2ojmhrE