Morning Briefing - 25.01.2018

Renault gibt neue Führungsstruktur bekannt - Bosch übernimmt Elektromotoren-Hersteller komplett - Škoda tauft sein neues Stadt-SUV nach einem Inuit-Wort

Das Wichtigste des Tages in Kürze zusammengefasst.

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Renault gibt neue Führungsstruktur bekannt 

Nach dem Rücktritt des ehemaligen Renault-Nissan-Allianz-Chefs Carlos Ghosn will Renault die Rolle des Verwaltungsratsvorsitzenden und Vorstandsvorsitzenden künftig trennen. Der Verwaltungsrat entschied sich dafür Jean-Dominique Senard zum neuen Verwaltungsratsvorsitzenden des französischen Autobauers zu ernennen. Er wird nun als Generaldirektor das operative Geschäft leiten. Senad wird auch die Auto-Allianz zwischen Renault und Nissan weiterführen. Auf dessen Vorschlag ernannte der Verwaltungsrat Thierry Bolloré zum Vorstandsvorsitzenden. Die Kompetenzen von Ghosn werden komplett neu aufgeteilt:  Der neue Verwaltungsratsvorsitzende kann auch die Führungsarbeit bewerten und gegebenenfalls eingreifen. Der scheidende Michelin-Chef Jean-Dominique Senard übernehme den Präsidenten. 

Bosch übernimmt Elektromotoren-Hersteller komplett

Der Elektromotoren-Hersteller EM-motive wird durch den Automobilzulieferer Bosch vollständig übernommen. Das Unternehmen wurde 2011 als Gemeinschaftsunternehmen von Bosch und Daimler gegründet produzierte bis heute rund 450 000 Elektromotoren. „Für Bosch ist der vollständige Erwerb von EM-motive der nächste konsequente Schritt auf dem Weg zur Marktführerschaft bei der Elektromobilität. Diese Übernahme bietet Bosch nun die Chance, noch breiter am Markt aufzutreten“, erklärt Stefan Hartung, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH und Vorsitzender des Unternehmensbereiches Mobility Solutions. Bosch hatte sich bereits bei der Gründung des Gemeinschaftsunternehmens eine Option auf den Erwerb der Anteile gesichert. Die vollständige Übernahme war damit bereits im Joint Venture Vertrag als Möglichkeit angelegt. Für die derzeit insgesamt etwa 340 Mitarbeiter von EM-motive in Stuttgart und Hildesheim hat die Änderung der Gesellschafterverhältnisse ihres Unternehmens keine unmittelbaren Auswirkungen.

Škoda tauft sein neues Stadt-SUV nach einem Inuit-Wort

Bilder gibt es von offizieller Seite noch keine, wo sich das neue SUV der VW-Tochter Škoda platziert, ist dagegen mehr als klar. Das Kompakt-SUV, als urbaner Crossover bezeichnet, sieht sich als Einstiegsmodell in die Fahrzeugklasse. Getauft wurde es Wort "Kamiq", das Wort stammt aus der Sprache der im Norden Kanadas und in Grönland lebenden Inuit. Es beschreibt den Zustand, wenn etwas wie eine zweite Haut in jeder Situation perfekt passt. Gleichzeitig ist die Benennung Teil einer modellübergreifenden Nomenklatur für die SUV-Modellpalette – die Namen aller aktuellen Škoda SUV-Modelle beginnen mit einem "K" und enden mit einem "Q" .Die Weltpremiere des neuen Crossover-SUVs findet vom 5. bis 17. März 2019 auf dem Genfer Auto-Salon statt.