Premiumfahrzeuge

Porsche Macan in Produktion, Speedster 911 und Taycan im Anflug

Während der Porsche Macan auf dem europäischen Markt bereits in Produktion geht, gibt die Konzeptstudie des Porsche 911 Speedster einen Ausblick auf die limitierte Serienversion. Der Taycan befindet sich bereits in Vorserienproduktion und soll die E-Schiene des Unternehmens aus Zuffenhausen einläuten.

Von
Bild 1 von 12
© Porsche

Nach seinem Debüt auf dem Pariser Automobilsalon geht der neue Macan in Europa in Serienproduktion. Der Kompakt-SUV startet mit einem Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner und neuer Brennraumgeometrie. Der fast 4,7 Meter lange Wagen leistet 180 kW (245 PS) und kommt auf ein maximales Drehmoment von 370 Nm. Laut Hersteller spurtet das Kompakt-SUV in Kombination mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in 6,7 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. 

Tipp: Benutzen Sie die linke bzw. rechte Pfeil-Taste Ihrer Tastatur um durch die Fotostrecke zu navigieren.
© Porsche

Nach seinem Debüt auf dem Pariser Automobilsalon geht der neue Macan in Europa in Serienproduktion. Der Kompakt-SUV startet mit einem Zweiliter-Vierzylinder-Turbobenziner und neuer Brennraumgeometrie. Der fast 4,7 Meter lange Wagen leistet 180 kW (245 PS) und kommt auf ein maximales Drehmoment von 370 Nm. Laut Hersteller spurtet das Kompakt-SUV in Kombination mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in 6,7 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. 

© Porsche

Auffälligste Neuerungen der Modellpflegemaßnahmen sind das dreidimensionale LED-Leuchtenband am Heck sowie das neue 10,9 Zoll große Touchscreen im Cockpit. 

© Porsche

In Sachen Konnektivität setzt der neue Macan auf das Porsche Communcation Management (PCM). Der Full-HD-Touchscreen vergrößert sich von bisher 7,2 auf 10,9 Zoll. Wie bei Panamera und Cayenne kann die Benutzeroberfläche mittels vordefinierter Kacheln individuell gestaltet werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei unter anderem die Anbindung an die navigationsbezogene „Here Cloud“. Die Brücke zum 911 schlägt im Interieur das optionale GT-Sportlenkrad. 

© Porsche

Porsche behauptet zwar, dass die Verbrauchs-und CO2-Emissionswerte nach dem neuen Messverfahren WLTP ermittelt wurden, gibt aber vorerst die Werte nach dem abgelaufenen Prüfzyklus NEFZ an. Demnach emittiert das Fahrzeug 185 Gramm Kohlenstoffdioxid pro Kilometer, bei einem Kraftstoffverbrauch von 8,1 Litern auf 100 Kilometer gesehen. Den realen Verbrauch wird erst eine Testfahrt offenbaren. 

© Porsche

Die Hinweise verdichten sich, dass es neben der nun erschienenen Version mit Verbrennungsmotor auch einen Macan mit E-Antrieb geben wird. Das dürfte auch gar nicht so lange dauern. Es sei „sehr wahrscheinlich, dass im Jahr 2022 ein batteriebetriebenes SUV“ von Porsche auf den Markt kommt, erklärte Finanzchef Lutz Meschke jetzt. Eine finale Entscheidung stünde zwar noch nicht fest, aber Sie können davon ausgehen, dass dies der Fall sein wird, weil wir ein großvolumiges Modell benötigen, das vollelektrisch ist“, so Meschke. Auch die nächsten Generationen des Panamera und Cayenne könnten laut Porsches Finanzchef rein elektrisch vorfahren. Darüber hinaus erwäge Porsche, die Mittelmotor-Modelle 718 Cayman und Boxster auf Batterieantriebe umzustellen. 

© Hoch Zwei / Juergen Tap

Der Serienstart des Porsche 911 Speedster erfolgt in der ersten Jahreshälfte 2019. Zunächst bekamen Fans der Sportwagenmarke den Porsche 911 Speedster Concept in den USA zu Gesicht, bei der Rennsport Reunion VI in Kalifornien. 

© Porsche

Beim Pariser Automobilsalon wurde die die zweite, weiterentwickelte Speedster-Konzeptstudie des Jahres vorgestellt. Die indisch-rote Lackierung des Sportflitzers soll an den 911 Speedster der G-Modell-Baureihe erinnern, die ab 1988 gefertigt worden ist. Allerdings kommt der offene Zweisitzer lediglich in einer limitierten Auflage von 1.948 Exemplaren auf den Markt. Entwickelt wurde das Fahrzeug im Porsche Motorsportzentrum in Weissach.

Sämtliche Karosseriebauteile und auch die Technik sind bei beiden Versionen des 911 Speedster Concept identisch. Dazu gehören der verkürzte Scheibenrahmen mit abgesenktem Windlauf und die entsprechend verkleinerten Seitenscheiben sowie die Heckabdeckung aus Kohlefaser mit einer Doppelhutze hinter den Vordersitzen. Beide Fahrzeuge verzichten zugunsten eines leichten Tonneau-Covers mit Tenax-Befestigungsknöpfen auf ein Verdeck.

© Porsche

Der zukünftige 911 Speedster auf Basis der Baureihe 991, ist das erste Modell, für das Porsche die neu kreierten "Heritage Design Pakete" anbieten wird. Bei einem Rundgang fallen sofort die neuen 21 Zoll großen Räder im Kreuzspeichendesign auf, die dem Speedster 911 ein markantes Aussehen verleihen und  optisch an die aktuellen Rennwagen des Sportwagenherstellers wie den 911 RSR oder den GT3 R angelehnt sind. 

© Porsche

Das Interieur unterscheidet sich durch die Verwendung von schwarzem Leder, das mit roten Akzentnähten und einer Teilperforation zusätzlich aufgewertet wurde von der zuvor gezeigten Heritage-Version der Konzeptstudie. 

© Porsche

Die beiden Talbot-Außenspiegel und der mittig in der Fronthaube platzierte Tankverschluss präsentieren sich in Schwarzchrom und Platinum. Die breite Karosserie der Konzeptfahrzeuge ist dem 911 Carrera 4 Cabriolet entlehnt. Kotflügel, Fronthaube und Heckabdeckung bestehen aus leichtem Kohlefaser-Verbundwerkstoff.  Das Fahrwerk entstammt dem 911 GT3. 

© Porsche

Die Auspuffanlage mit Titan-Endrohren und den Antriebsstrang inklusive manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe haben ebenfalls die GT-Entwickler von Porsche beigesteuert. Gleiches gilt für das Herzstück des streng limitierten Sondermodells: Der Sechszylinder-Boxermotor des Speedster Concept leistet über 500 PS und erreicht Drehzahlen von bis zu 9.000/min.

© Porsche

Mit dem geplanten Taycan, zunächst als Konzeptstudie Mission E bekannt, setzt Porsche ein Statement in Richtung E-Mobilität. Dazu nehmen die Zuffenhausener ordentlich Geld in die Hand. Laut Porsche wird der Ausbau der Elektro-Schiene des Unternehmens sechs Milliarden Euro kosten. Im Zuge der Einführung des Taycan sollen zudem 1.200 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Die Serienfertigung wird in einem eigenen Werk bewerkstelligt, in dessen Bau Porsche 700 Millionen Euro steckt. Angepeilt ist eine anfängliche Jahresproduktion von 20.000 Einheiten, die je nach Nachfrage auf bis zu 30.000 erweiterbar sein soll.