Morning Briefing - 14.03.2018

Opel kehrt noch in diesem Jahr nach Russland zurück - Nicht zufriedenstellend: Audi forciert Neuausrichtung - Sommerreifen: Anbietervergleich spart bis zu 52 Prozent

Das Wichtigste des Tages in Kürze zusammengefasst

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Opel kehrt noch in diesem Jahr nach Russland zurück

Mit drei Modellen, Grandland X, Zafira Life und Vivaro, will Autobauer Opel auf den russischen Markt zurückkehren. Der Zafira Life und der Transporter Vivaro werden direkt in Russland gefertigt und im Groupe PSA-Werk in Kaluga vom Band rollen. "Russland ist ein großer, strategisch wichtiger und attraktiver Markt mit viel Potenzial", betont Opel-Vorstandsvorsitzender Michael Lohscheller. Davon will die PSA-Tochter nun profitieren. "Dass wir direkt mit einer eigenen lokalen Fertigung wieder einsteigen können, ist ein Paradebeispiel dafür, wie wichtig die Zugehörigkeit zur Groupe PSA für Opel ist." Im vergangenen Jahr hat Opel bereits in der Ukraine Fuß gefasst. Opel rechnet damit, dass sich der Absatz aller Groupe-PSA-Marken in der Region bis 2021 auf Basis eines profitablen Geschäftsmodells verdreifacht. Zum Start werden 15 bis 20 Händler in den größten Städten des Landes Opel-Partner sein, mittelfristig rechnet Opel mit mehr als doppelt so vielen. Bis Mitte des kommenden Jahrzehnts sollen mehr als zehn Prozent des Opel-Verkaufsvolumens außerhalb Europas realisiert werden. Um dies zu erreichen, stärkt die Marke ihre Präsenz in Exportmärkten wie Asien, Afrika und Südamerika. 

Nicht zufriedenstellend: Audi forciert Neuausrichtung 

Nach einem nicht zufriedenstellenden Jahresabschluss zieht der Ingolstädter Premium-Hersteller Audi die Konsequenzen. Die operative Umsatzrendite entsprach mit 7,9 Prozent (2017: 8,5) nicht den Vorstellungen des Unternehmens. Als Grund für das schlechte Abschneiden wird die Umstellung auf den neuen, geltenden Prüfzyklus WLTP genannt. Mittels eines "Transformationsplans" konnte Audi eigenen Angaben zufolge die hohen Belastungen teilweise kompensieren. Das aktuelle Geschäftsjahr steht für Audi im Zeichen seiner Elektrifizierungsoffensive. Bis 2025 sollen über 30 elektrische Modelle auf dem Markt sein. Für dieses Jahr prognostiziert Audi eine operative Umsatzrendite von 7,0 bis 8,5 Prozent. Massive Vorleistungen in die Elektromobilität könnten die Ergebnisse erneut trüben. „Wir können mit unserer Performance nicht zufrieden sein", sagt Bram Schot, Vorstandsvorsitzender von Audi. "Wir haben hervorragende Produkte im Markt, aber unternehmerisch haben wir vor allem WLTP als den ultimativen Stresstest nicht bestanden." Langfristig will Audi eine operative Umsatzrendite zwischen neun und 11 Prozent anstreben.  

Sommerreifen: Anbietervergleich spart bis zu 52 Prozent

Bei einem geschickten Anbietervergleich können Autofahrer bis zu 52 Prozent sparen. Darauf weist das deutsche Vergleichsportal Check24 hin. Der Bridgestone EP 150 (Ecopia) 175/60 R16 82H kostete zum Betrachtungszeitpunkt beim teuersten Anbieter 120 Euro, beim günstigsten 58 Euro. Für einen kompletten Reifensatz liegt die Ersparnis bei satten 248 Euro. Auch bei den von Fachmagazinen ausgezeichneten Reifen lohnt sich der Vergleich. Im Schnitt von 16 prämierten Sommer- und Ganzjahresreifen sparen Verbraucher 23 Prozent der Kosten. Beim Sommerreifen Falken Sincera SN 832 Ecorun 175/65 R14 82T beträgt die Ersparnis sogar 44 Prozent oder 108 Euro pro Reifensatz. Beim Ganzjahresreifen Nexen N Blue 4Season 175/65 R14 82T beträgt das Sparpotenzial 37 Prozent. Bei einem ganzen Satz Reifen werden 88 Euro weniger fällig. Vergleichen lohnt sich also.