Morning Briefing - 29.04.2019

ÖAMTC: Kilometerlange Staus zum Wochenbeginn in Wien - Chinesischer E-Autobauer BYD plant viertes Werk - Uber strebt bei Börsengang bis zu 91 Milliarden Dollar Marktwert an​​​​​​​

Das Wichtigste des Tages in Kürze zusammengefasst.

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ÖAMTC: Kilometerlange Staus zum Wochenbeginn in Wien

„Zwei Lkw-Fahrer wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Auch der Brand war nicht so schlimm. Aber durch die Sperre haben wir jetzt schon kilometerlangen Stau“, hieß es bei der Dienstübergabe der ÖAMTC-Mobilitätsinformationen am Montagmorgen. Gegen 4:30 Uhr war im Tunnel Rannersdorf auf der Außenbring Schnellstraße ein Lkw in Brand geraten. Die S1 musste daraufhin in beide Richtungen gesperrt werden. Durch den Ausweichverkehr durch die Stadt Wien kam es auf der Süd Autobahn (A2) zu einem über 15 Kilometer langen Stau rückreichend bis Traiskirchen. „Das bedeutet ca. eineinhalb Stunden Zeitverlust“, so die ÖAMTC-Mobilitätsinformationen. Auf der Ost Autobahn (A4) kam man ab dem Flughafen nur sehr zäh voran. In Richtung Kagran hieß es Stop-and-Go von Inzersdorf bis Kaisermühlen. Kurz vor 07:00 Uhr konnte die S1 laut ÖAMTC in Richtung Schwechat wieder frei gegeben werden. „Das wird zu einer Entlastung der Ausweichstrecken führen, auch wenn die Staus derzeit noch andauern“, so ein Sprecher des Clubs.

Chinesischer E-Autobauer BYD plant viertes Werk

Um seine Produktionskapazitäten weiter auszubauen, plant der chinesischer Elektroautohersteller BYD ein neues Werk. Einem Bericht der japanischen Tageszeitung "Nikkei" zufolge hat der Hersteller mit der Regierung der Stadt Changzhou eine Vereinbarung für ein neues Werk getroffen. Insgesamt sollen sich die Investitionskosten auf umgerechnet 1,5 Milliarden Dollar belaufen. 400.000 Elektrowagen sollen in dem neuen Werk künftig gefertigt werden. Wann genau die Autos in Changzhou vom Band rollen sollen, ist aber noch nicht bekannt. Stattdessen gab BYD die Information bekannt, in zwei seiner bereits bestehenden Werken die Produktion hochfahren zu wollen. In Xi'an sollen statt 100.000 Autos künftig 400.000 produziert werden. Auch in das Werk in Changsha will BYD investieren, um die Produktion auf 300.000 von 100.000 Autos hochzuschrauben.  BYD ist neben Geely und BAIC einer von Chinas größten Automobilherstellern. Über seine Gesamtproduktionskapazität für Elektroautos gibt BYD keine Auskunft, Schätzungen zufolge sollen im letzten Jahr etwa 250.000 Exemplare der Marke verkauft worden sein. 

Uber strebt bei Börsengang bis zu 91 Milliarden Dollar Marktwert an

Der US-amerikanische Fahrdienstleister strebt bei seinem Börsengang eine Bewertung von bis zu 91,5 Milliarden Dollar an, berichtet "Reuters". Für den lang erwarteten Schritt an die Börse gab das US-Unternehmen am Freitag eine Preisspanne zwischen 44 und 50 Dollar pro Aktie an, zu der die Papiere an Investoren verkauft werden sollen. Uber will schrittweise vorgehen und nur einen kleinen Teil seiner Anteilsscheine veräußern, insgesamt geht es um rund zehn Milliarden Dollar. Das Börsendebüt in New York wird Anfang Mai erwartet. Es wäre der größte Börsengang seit 2014, als der chinesische Amazon-Rivale Alibaba 25 Milliarden Dollar einsammelte. Uber gab am Freitag auch eine Übersicht zu den erwarteten Geschäftszahlen für das erste Quartal 2019. Demnach wird in diesem Zeitraum ein Verlust von rund einer Milliarde bei einem Umsatz von etwa drei Milliarden Dollar anfallen. Zudem hieß es, der Zahlungsdienstleister Paypal steige bei Uber ein und investiere dabei 500 Millionen Dollar.