LEAF-Update und Nismo-Modelle

Nissan auf dem Genfer Automobilsalon

Nissan präsentiert auf dem Genfer Automobilsalon einige neue Modelle und gibt mit der Konzeptstudie „Resonance" einen Ausblick auf das zukünftige Crossover-Design von Nissan.

Autotests

Nissan Note

Die zweite Note-Generation, deren Europavariante in Genf Premiere feiert, erweitert das Spektrum des Note um zahlreiche Highlights. So bietet der kompakte Van nun erstmals im B-Segment das so genannte „Safety Shield" - ein Bündel an Technologien, die die aktive und passive Sicherheit erhöhen: dazu zählen die Überwachung des Toten Winkels, ein Detektor, der vor dem Verlassen der Fahrspur warnt und ein System zur Erkennung beweglicher Objekte hinter dem Auto. Die dazu notwendige Kamera besitzt eine integrierte Wasch- und Trockenblasfunktion, um bei allen Witterungsbedingungen glasklare Bilder zu senden. Zudem kann der Note als erstes Fahrzeug dieses Segments mit dem Around View Monitor (AVM) ausgerüstet werden. Das Infotainmentsystem NISSAN Connect der letzten Generation ist ebenfalls verfügbar.

Zum österreichischen Marktstart im Herbst sind drei Motoren verfügbar. Der Basismotor ist ein 1,2-l-Dreizylinder-Benziner mit 59 kW (80 PS); alternativ ist der Dreizylinder auch mit Kompressoraufladung und 72 kW (98 PS) zu haben. In dieser Variante konsumiert der Note nur 4,3 l/100 km - was einem CO2-Wert von 99 g/km entspricht. Ein Diesel ist ebenfalls verfügbar: Der neu entwickelte 1,5 dCi von Allianzpartner Renault leistet 66 kW (90 PS) und begnügt sich mit 3,6 l/100 km (95 g/km). Alle Motoren besitzen serienmäßig ein Start-Stopp-System, und der stärkere Benzinmotor ist wahlweise mit einem stufenlosen Xtronic CVT-Automatikgetriebe kombinierbar.

Der neue Note feiert seinen österreichischen Marktstart im Oktober, die Preise sind noch nicht bekannt.

Nissan LEAF: Mit mehr als 100 Updates aus Europa

Mehr als 50.000 Nissan LEAF wurden seit dem Marktstart verkauft - damit ist Europas „Auto des Jahres 2011" das erfolgreichste Elektroautomobil aller Zeiten. In Kürze startet die Fertigung des Nissan LEAF im britischen Nissan-Werk Sunderland. Parallel dazu bekam der LEAF ein deutliches, mehr als 100 Punkte umfassendes Update.

Dazu zählt unter anderem ein deutlich erhöhtes Gepäckraumvolumen, da der Wechselrichter nun in den Motorraum gewandert ist. Fahrwerk und Lenkung wurden noch deutlicher auf europäische Straßenverhältnisse abgestimmt, die Vordersitze neu geformt. Erstmals ist ein Around View Monitor verfügbar, und drei Ausstattungsniveaus ermöglichen die individuelle Konfiguration des Fahrzeugs nach den eigenen Bedürfnissen. Ein neues Heizsystem und eine verbesserte Aerodynamik im Frontbereich lassen auch die Reichweite wachsen: auf nunmehr 200 statt 175 Kilometer im europäischen Messzyklus.

Der mit vielen Modifikationen ausgestattete LEAF aus europäischer Produktion startet in Österreich zu Jahresmitte. Die neuen Preise wurden noch nicht fixiert.

Nissan 370Z Nismo

Nach dem Nissan Juke Nismo ist der Z das zweite Modell, das in einer eigenen Nismo-Edition startet. Eine Leistungssteigerung von 241 kW (328 PS) auf 253 kW (344 PS) sowie ein strafferes Fahrwerk und leistungsfähigere Bremsen machen den Nissan 370Z Nismo zum schärfsten Z aller Zeiten. Dieser Superlativ wird auch optisch ausgedrückt: mit einer aggressiveren Frontpartie, einem Heck mit großen Spoiler und Diffusor sowie mit geschmiedeten 19-Zoll-Fünfspeichen-Leichtmetallfelgen von RAYS. Das Lenkrad ist mit einer Alcantara-Leder-Kombination bezogen und mit einer roten Markierung versehen, die Sportsitze zieren rote Kontrastnähte.

Der 370Z kommt als Nismo-Edition

Bild: Nissan

Der Nissan 370Z Nismo ist ausschließlich als Coupé und mit Sechsgang-Handschaltung inklusive Synchro Rev Control erhältlich. Die Markteinführung in Österreich wird im Juni stattfinden, der Preis ist noch offen.

Nissan JUKE n-tec

Nissans kompakter Crossover bekommt ein neues Sondermodell, das mit allen Motor- und Getriebevarianten sowie dem ALL Mode 4x4i-Allradantrieb kombinierbar ist. Der Clou ist das Nissan Connect System der neuesten Generation. Es ermöglicht erstmals die Kommunikation zwischen Heim-PC und Auto. Auf Google Maps geplante Routen lassen sich über die Send-To-Car-Funktion von Google in das Fahrzeug schicken. Zudem können über einen Link zur Google Datenbank auch Informationen zu Hotels, Restaurants oder Treibstoffpreise der nächsten Tankstellen abgerufen werden. Auch der Wetterbericht und Fluginformationen sind verfügbar.

Das neue Infotainmentsystem besitzt aber noch weitere neue Funktionen: So ist die Navi-Darstellung übersichtlicher, zeigt bei Autobahnkreuzungen die richtige Spur an und blendet die aktuellen Geschwindigkeitslimits ein. Das System warnt auch bei der Überschreitung des vom Fahrer festgelegten Toleranzbereichs. Zudem ermuntert es mit einer neuen Verbrauchsanzeige zu ökonomischem Fahren und vergibt Bonuspunkte.

© Nissan
Vernetzt: Der Nissan Juke n-tec

Der neue Nissan Juke n-tec basiert auf der Ausstattungslinie acenta. Neben dem zusätzlichen NISSAN Connect Infotainmentsystem, einer Mittelkonsole in Carbon Black und Premium-Sitzbezügen ist das Sondermodell mit attraktiven schwarz-silbernen 18-Zoll-Leichtmetallfelgen ausgerüstet. B-Säulen sowie Außenspiegel sind in Glossy Black lackiert und verleihen dem Juke n-tec ein sportliches Finish.

Der Nissan Juke n-tec ergänzt schon ab März das Modellprogramm. Die Österreich-Preise starten bei 20.090 Euro.