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Hyundai und Kia investieren in kroatischen Supercar-Hersteller Rimac

Welchen Plan zwei südkoreanische Automobilhersteller mit einer nun geknüpften, strategischen Partnerschaft verfolgen, erfahren Sie hier.

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Der kroatische Tüftler mit Vision, Mate Rimac, scheint es geschafft zu haben. Denn er hat eine strategische Partnerschaft unter Dach und Fach, die ihn und sein Unternehmen finanziell stärkt. Hyundai und Kia investieren zusammen 80 Millionen in sein Unternehmen Rimac Automobili, dass sich auf die Herstellung von vollelektrischen Supersportwagen spezialisiert hat und unweit der Hauptstadt Zagreb lokalisiert ist. Ein Bereich, der sowohl Hyundai als auch Kia im Portfolio elektrischer Fahrzeuge noch fehlt. Die strategische Partnerschaft soll das nun ändern. Der Plan sieht vor, dass bis 2020 an einer vollelektrischen Version eines Hyundai Sportwagens der Ausstattungslinie "N-Line" sowie ein Hochleistungssportwagen mit Brennstoffzelle gearbeitet wird.

© Hyundai

Die größere Finanzspritze stammt von Hyundai, die 64 Millionen Euro lockermachen, wohingegen Kia 16 Millionen Euro beisteuern wird. Beide Automobilhersteller sind nicht die ersten, die Interesse an Rimacs Unternehmen zeigen. Vor knapp einem Jahr hatte bereits Porsche einen Anteil von zehn Prozent an Rimac Automobili übernommen. Außerdem unterzeichnete Rimac vergangenes Jahr auch eine Kooperation mit Pininfarina und der Seat-Marke Cupra. Zudem liefert Rimac als Zulieferer Teile an die Luxuswagenhersteller Aston Martin und Koenigsegg. 

„Rimac ist ein innovatives Unternehmen mit herausragenden Fähigkeiten bei leistungsstarken Elektrofahrzeugen“, äußert Euisun Chung, Stellvertretender Vorsitzender der Hyundai Motor Group, der allen voran das technologoische Know-how und die reiche Erfahrung der Kroaten in der Zusammenarbeit mit Automobilherstellern hervorhebt. Zuletzt präsentierte die kroatische Superwagen-Schmiede sein Model "C Two" auf dem Genfer Automobilsalon Anfang März. Der Zweisitzer leistet wahnwitzige 1.408 kW und kommt auf eine Spitzengeschwindigkeit von 412 Stundenkilometer. Er schafft eine Reichweite von 650 NEFZ-Kilometern und kann durch ein 250 kW-Schnellladesystem innerhalb von einer halben Stunde auf 80 Prozent geladen werden.

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