Morning Briefing - 03.12.2018

Glatteis führt zur Sperrung der Wiener Höhenstraße - Anrainerparkplätze sind für Kleintransporteure geöffnet - Diess und Zetsche sind am Dienstag im Weißen Haus

Das Wichtigste des Tages in Kürze zusammengefasst.

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Polizei sperrt Wiener Höhenstraße wegen Glatteis

Aufgrund des nasskalten Wetters hat sich in der Nacht von Sonntag auf Montag in Wiens Randbezirken vielerorts Glatteis gebildet. Die Polizei schloss deswegen die Höhenstraße im Wienerwald für den Verkehr. Die Straße bleibt den ganzen Montag über gesperrt. Das wirkte sich auch auf den öffentlichen Verkehr aus, denn die Busse der Linie 38A konnten am Sonntag bis Betriebsschluss nicht fahren, meldeten die Wiener Linien. Auf den Ausweichstrecken bildete sich Stau. Montagfrüh kam es auch auf der A2 Süd-Autobahn, in der Fahrtrichtung nach Wien in der Höhe Stadtgrenze, zu einem zwölf Kilometer langen Stau wegen Überlastung. Bis Montag in der Früh muss vor allem im Osten Österreichs mit Glatteis gerechnet werden. Am Montag überwiegen in weiten Teilen des Landes die Wolken und es regnet häufig. Schnee fällt erst oberhalb von 1700 bis 2100 Metern.

Anrainerparkplätze sind für Kleintransporteure geöffnet

Für 2300 Kleintransporteure sind nun die Anrainerparkplätze geöffnet worden. "Nicht nur die Arbeit wird dadurch erleichtert, auch die Kunden werden profitieren, denn Möbelpacker haben zum Beispiel kürzere Wege und müssen nicht mehr einen Parkplatz suchen", erklärt Katarina Pokorny, Fachgruppenobfrau der Wiener Kleintransporteure. „Wir konnte eine unserer langjährigen Forderungen in harten, aber konstruktiven Verhandlungen mit der Stadt durchsetzen: Unternehmer mit Kleintransporteure-Kennzeichen dürfen ab sofort die Anrainerparkplätze für Ladetätigkeiten nutzen", ergänzt Davor Sertic, Obmann der Sparte Transport und Verkehr in der WK Wien. Noch sind aber nicht alle Wünsche erfüllt: "Mein Ziel bleibt darum die Öffnung der Anrainerparkplätze für alle Verkehrsteilnehmer.“

Diess und Zetsche sind am Dienstag im Weißen Haus

Spitzenmanager der deutschen Autohersteller wollen nach Informationen der DPA am Dienstag, den 4. Dezember, mit Vertretern der US-Regierung im Weißen Haus zusammenkommen. Das Treffen sei nun bestätigt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus einer zuverlässigen Quelle. Geplant seien Gespräche mit Wirtschaftsminister Wilbur Ross und dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer. Erwartet werden VW-Chef Herbert Diess und Daimler-Chef Dieter Zetsche, die Reise von BMW-Chef Harald Krüger sei noch nicht klar. Besprochen werden sollen die von US-Präsident Trump angedrohten Sonderzölle auf in Europa hergestellte Pkw. Trump hatte mit Sonderzöllen von bis zu 25 Prozent auf Autoimporte gedroht, falls die EU ihre Handelsbarrieren für US-Produkte nicht beseitigt.