Automesse

Genfer Auto-Salon 2019: Auto des Jahres kommt aus Graz

Haarscharf, aber doch vorbei. In einem spannenden Jury-Stichentscheid konnte sich ein vollelektrisches SUV gegen einen französischen Luxuswagen durchsetzen. Die Hintergründe erfahren Sie hier.

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Jaguar I-Pace versus Alpine A110: Es war ein regelrechtes Kopf-an-Kopf-Rennen um die begehrte Trophäe. 

Mit einer Gesamtpunktzahl von 250 Punkten lag das diesjährige Gewinnerfahrzeug zwar punktetechnisch mit einem anderen auf Gleichstand, per Jury-Stichentscheid konnte sich ein Elektro-SUV aus Graz jedoch den Sieg holen. Der im Magna-Steyr-Werk in Graz gefertigte Jaguar I-Pace lieferte sich punktetechnisch zunächst mit 250 Punkten ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Alpine A110. Den Unterschied brachte ein Jury-Stichentscheid, indem sich das neue vollelektrische Crossover-SUV aus Graz mit 18 zu 16 Punkten gegen den französischen Sportwagenhersteller durchsetzen konnte. Eines haben beide Siegerfahrzeuge aber gemeinsam: sie spielen in einer Liga, die sich Otto-Normal-Verdiener nicht leisten können. 

© GIMS photoproevent.com

Jaguar-Chefdesigner Ian Callum freute sich sichtlich über die Trophäe, für die sich eine Jury aus verschiedenen europäischen Ländern verantwortlich zeigt. 

Knappes Rennen um die Punkte 

Die Übergabe der Trophäe an Jaguar-Automobildesigner Ian Callum erfolgte durch den Jurypräsidenten und Automobiljournalisten Frank Janssen. Allgemein waren die Punkteabstände zwischen den sieben Konkurrenten nicht allzu groß. Der Kia Ceed (247) lag in der Wertung nur drei Punkte hinter den beiden führenden Fahrzeugen. Der Ford Focus brachte es auf immerhin 235 Punkte, der Citroën C5 Aircross auf 210 Punkte, der Peugeot 508 auf 192. Etwas abgeschlagen lag die Mercedes-Benz A-Klasse mit 116 Punkten. Ins Leben gerufen wurde der Preis „Car of the Year“ von europäischen Zeitschriften aus sieben Ländern. 

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