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Ford will Kosten für Versicherung reduzieren

Das Homeoffice ist für viele von uns zur Normalität geworden, und es wird erwartet, dass eine beträchtliche Anzahl von Menschen künftig zumindest teilweise von zu Hause aus arbeiten werden. Die tatsächlich gefahrene Strecke spielt für die Kalkulation von Autoversicherern eine zentrale Rolle. Ford arbeitet nun pilotweise mit dem in Großbritannien ansässigen Versicherungsanbieter "By Miles" zusammen.

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Das Homeoffice ist für viele von uns zur Normalität geworden, und es wird erwartet, dass eine beträchtliche Anzahl von Menschen künftig zumindest teilweise von zu Hause aus arbeiten werden. Dies hat deutliche Auswirkungen auf den täglichen Pendelverkehr. So wurde beispielsweise aus Großbritannien berichtet, dass die neue Erwerbswirklichkeit zu einer Verringerung der wöchentlich zurückgelegten Arbeitswege um 885 Millionen Kilometer geführt hat. Die tatsächlich gefahrene Strecke spielt für die Kalkulation von Autoversicherern eine zentrale Rolle. Ford arbeitet nun pilotweise mit dem in Großbritannien ansässigen Versicherungsanbieter "By Miles" zusammen.

Dabei geht es vor allem um die Reduzierung von Beiträgen für jene Ford-Kunden, die nun weniger oft pendeln müssen als in der Vergangenheit. Dank der Nutzung von vernetzten Fahrzeugdaten könnten sie von den Einsparpotenzialen eines zeitgemäßen Pay-per-Drive-Ansatzes profitieren. "Die Art und Weise unserer Fortbewegung hat einen Wandel durchgemacht, der durchaus langfristige Auswirkungen haben könnte. Wir wollen uns für die neuen Bedürfnisse der vielen Menschen einsetzen, die einerseits ein Auto besitzen und andererseits von zu Hause aus arbeiten", sagt Mark Harvey, Director, Enterprise

"In Kooperation mit 'By Miles' wollen wir vernetzte Fahrzeugdaten dazu verwenden, um unseren Kunden eine erweiterte Palette innovativer Produkte und Dienstleistungen zugänglich zu machen". Versicherungsprodukte, welche die tatsächlich zurückgelegte Strecke berücksichtigen - und keine projizierten Pauschalkilometer - sind oftmals auf die Installation eines Plug-In-Geräts angewiesen. Für Ford-Kunden, die Dienste wie etwa "By Miles" nutzen möchten, werden hierfür notwendige Daten stattdessen direkt vom bordeigenen FordPass Connect-Modem (2) übermittelt, somit ist keine externe Hard- und Software erforderlich.

Kunden melden sich online an. Zur Aktivierung der Funktion muss eine Eingabeaufforderung auf dem Fahrzeug-Display akzeptiert werden, erst dann werden Entfernungsdaten freigegeben. Besitzer sind befugt, die gemeinsame Nutzung ihrer Fahrzeugdaten zu verwalten und sie können überdies steuern, mit wem Fahrzeugdaten für welche Zwecke geteilt werden. Gemäß der internationalen Finanzbewertung Finder könnten 51 Prozent der Verbraucher 257,97 US-Dollar bei ihrer Kfz-Versicherung sparen, indem sie eine Police mit "By Miles" abschließen. Detaillierte Informationen zu dieser Einschätzung finden Sie unter: https://www.finder.com/uk/car-insurance/by-miles

"Das Versicherungswesen muss sich veränderten Marktbedingungen anpassen. Wie auch immer künftig die neue Normalität aussehen wird, schon heute ist klar, dass sich die Bedürfnisse unserer Kunden ändern. Menschen wollen eine gerechtere, flexiblere Abdeckung, die ihre Lebenswirklichkeit widerspiegelt", sagte James Blackham, CEO und Gründer von By Miles. "Wir freuen uns, dass unser Pay-per-Drive-Ansatz den Halterinnen und Haltern von Ford-Fahrzeugen eine vernetzte Alternative zur traditionellen Kfz-Versicherung bieten wird".

Die Zusammenarbeit mit "By Miles", die in Großbritannien noch in diesem Jahr startet, ist eine der ersten von mehreren Partnerschaften, die von Ford in europäischen Märkten geplant sind und durch die vernetzte Fahrzeugtechnologie von Ford ermöglicht werden. Schon im vergangenen Jahr hat Ford eine Reihe von vernetzten Fahrzeugdiensten für Kunden in ganz Europa kostenlos zur Verfügung gestellt. Dazu zählen Ford Power-Up Software-Updates, die in diesem Jahr hunderttausende von vernetzten Ford-Fahrzeugen mit drahtlosen Downloads versorgen, damit Kunden von Weiterentwicklungen im Software-Bereich profitieren. Bis 2028 werden weltweit voraussichtlich 33 Millionen Ford-Fahrzeuge in der Lage sein, solche Leistungs- und Qualitätsupdates zu empfangen. Hierzu gehören auch komplett neue Funktionen wie das kürzlich erst verfügbar gemachte SecuriAlert-Sicherheitssystem.