Automobilhersteller

Fokus auf E-Mobilität: Opel wird Adam, Karl und Cascada nicht fortführen

Im Sinne des "PACE!"-Plans wollen sich die Rüsselsheimer nur mehr auf Segmente mit hohen Volumen konzentrieren.

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Der Opel Adam wird bald Geschichte sein. Bis Ende 2019 gibt es ihn aber noch im Handel. 

In Opels Unternehmensstrategie finden nicht mehr alle Modelle Platz. Das machte der Rüsselsheimer Autokonzern in einer kürzlich getätigten Aussendung klar: Neben Neuvorstellungen wird es auch drei Verabschiedungen geben. Von Anfang 2019 bis Ende 2020 will der Rüsselsheimer Hersteller insgesamt acht komplett neue beziehungsweise überarbeitete Modelle auf den Markt bringen. 2019 wird das Unternehmen die nächste Generation des Corsa sowie den Nachfolger des erfolgreichen Vivaro vorstellen, der als Pkw und als leichtes Nutzfahrzeug in den Handel kommen wird.

Die nächste Generation des Mokka X soll dann 2020 kommen und dabei helfen, den SUV-Anteil am Gesamtabsatz von 25 auf 40 Prozent ein Jahr später zu steigern. Kein neues Gewand erhalten dagegen die Kleinwagen Adam und Karl sowie das Cabrio Cascada, die allesamt eingestellt werden, aber noch bis Ende 2019 im Handel bleiben. Argumentiert wird das mit strengeren CO2-Grenzwerten, die sich mit diesen Modellen offenbar nicht realiseren lassen.  

Fest steht auch, dass Opel „elektrisch" werden will. Im Sommer 2019 werden die Bestellbücher für den batteriebetriebenen, fünfsitzigen Corsa sowie den Grandland X als Plug-In Hybrid geöffnet, der in Eisenach, im Westen Thüringens vom Band rollt. Bis Ende 2020 will Opel die Nachfrage nach E-Fahrzeugen mit insgesamt vier elektrifizierten Modellen im Portfolio deutlich steigern. Bis 2024 soll jedes Modell von Opel auch in einer elektrifizierten Variante erhältlich sein, verspricht der Konzern.

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