Autotest: VW ID.3 1st Edition Plus

Fahrtest des VW Stromers "ID.3"

Elektrofahrzeuge sind aus dem Testfuhrpark nicht mehr wegzudenken. Diesmal rollte der VW ID.3 zu uns. Der zumindest einmal aufgrund des Outfits Sympathiepunkte für sich verbuchen konnte.

Vor allem die Farbe stimmte in dem wettermäßig tristen Frühling fröhlich. Aber prinzipiell der gesamte optische Auftritt. Dem steht das Innenleben um nichts nach. Hier war Reduktion das Stichwort, geht es um die Anzeigen. Das Cockpit hält sich dezent mit Informationen zurück, Infos wie den Gesamtkilometerstand heißt es erst zu suchen. Witzig ist die Gangwahl rechts vom Lenkrad per „Drehschalter“ – zuerst gewöhnungsbedürftig, aber einmal etwas anderes. Die Platzverhältnisse haben dafür zu 100 % überzeugt, ebenso die Fahrleistungen.

Elektrotypisch gefiel er durch seine rasanten Sprints aus dem Stand heraus und auch Überland lieferte er eine hervorragende Performance ab. Also den Tacho immer im Blick behalten! Sonst zahlt man möglicherweise nicht nur bei so mancher Ladestation Strafe – weil man nach dem Tankvorgang weiterhin unerlaubterweise in der Kurzpark- und Haltezone stand. Aber das ist ein anderes Thema. Innerstädtisch macht er enorm viel Spaß, schon alleine aufgrund seiner Wendigkeit und des kleinen Wendekreises. Erwähnenswert ist im Übrigen auch die mehr als reichhaltige Serienausstattung, denn da zählen bereits bei der Pure-Version Feinheiten wie ein Navigationssystem mit dazu. 

Karosserie/Innenraum: ★★★★

Motor/Getriebe: ★★★★

Fahrwerk/Bremsen: ★★★★