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Erhebung: Flottenbetreiber wünschen sich nur eine "Tankkarte"

In Form einer Erhebung hat sich das Marktforschungsinstitut Dataforce dem Thema Tankkarten im Flottenbereich gewidmet.

Dataforce hat in Deutschland erneut Fuhrparkleiter zum Thema Tankkarten und den aktuellen Stand im Bereich der Bezahlsysteme befragt. "Unsere Tankkarten Analyse 2021 zeigt, dass durch die Integration der Bezahlfunktion für Strom und die Digitalisierungsmöglichkeiten große Bewegung im Markt ist", resümiert Katharina Wolff Senior, Manager Account bei Dataforce. Grundlegend wird die Tankkarte dazu genutzt, den manuellen Aufwand in der Buchhaltung zu reduzieren.

E-Mobilität pusht die "Tankkarte"

Die Abrechnung von zusätzlichen Services wie zum Beispiel Autowäsche oder den Kauf von Scheibenwaschwasser sowie ein ganzes Reporting geben laut Wolff den kleinen Plastikkarten zusätzlichen Charme. Damit sei aber noch nicht Schluss, denn heute hätten die Tankkarten noch wesentlich mehr Funktionen. Die Tankkarte erfahre durch die wachsende Bedeutung der Elektromobilität eine weitere Daseinsberechtigung. "Vielleicht sogar aktuell die wichtigste, wenn man bedenkt, dass Elektrofahrzeuge und Plug-In Hybride nicht mehr nur ein medialer Hype sind, sondern ein essenzielles Mittel, um den eigenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren", betont Wolff und ergänzt: "Die Integration der Abrechnung eines komplett neuen 'Kraftstoffs' hat es lange nicht mehr gegeben und öffne den Tankkartenanbietern eine weitere Tür, die Fuhrparkbetreiber von ihrer Karte zu überzeugen."

Am liebsten auf eine Karte setzen

Knapp 80 Prozent der Fuhrparkverantwortlichen in Deutschland würden eine zusätzliche Karte für das Aufladen ihrer Elektrofahrzeuge nutzen. Zufrieden seien die Flottenbetreiber damit nicht. Für die Zukunft wünschen sich knapp 70 Prozent die Abrechnung aller Kraftstoffe über lediglich eine Karte. Bei Flotten mit mehr als 50 Fahrzeugen sind es sogar 100 Prozent, die diesen Wunsch äußerten. Bei der Frage, ob sich Fuhrparkverantwortliche einen Festpreis für das elektrische Laden wünschen würden, gingen die Meinungen jedoch auseinander. "47 Prozent der deutschen Fuhrparks wünschen sich einen Festpreis, mit dem man fest kalkulieren kann", so Wolff.

"Die anderen 53 Prozent hätten lieber, dass die Firmenwagenfahrer die jeweils günstigste Lademöglichkeit nutzen, auch wenn dadurch das Risiko für Preisschwankungen besteht." Bei der Frage nach CO2-Emissionen wurde schnell deutlich: Nur sehr wenige Fuhrparks (11 %) haben klare Regeln zur Reduzierung. "Vermutlich schaffen es aktuell die geringeren beruflichen Laufleistungen der Fahrzeuge, bedingt durch mehr Homeoffice, den Mehrpreis an der Zapfsäule auszugleichen", so Wolff. 

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