Studie

Emotionale Bindung zum Auto steigt nach dem Kauf

Deutsche Autohalterinnen geben ihrem Fahrzeug gerne Namen und sprechen ab und zu damit. Männer betrachten Autos dagegen eher als Statussymbol.

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Obwohl die Entscheidung zum Kauf eines bestimmten Autos vor allem rational geprägt ist, wird die Beziehung zum eigenen Fahrzeug nach dem Kauf persönlicher und vor allem emotionaler. Was in der Psychologie als "Besitzeffekt" bekannt ist, wurde nun in einer von CosmosDirekt aufgetragenen Studie namens "forsa" belegt, in der es um die Einstellung zum eigenen Auto geht.

Überraschenderweise haben Frauen eine persönlichere Beziehung zu ihrem Auto als Männer. 15 Prozent der Autofahrerinnen in Deutschland, das sind mehr als doppelt so viele Frauen wie Männer (sechs Prozent) zeigen sich besonders kreativ, wenn es um den fahrbaren Untersatz geht und geben ihrem Auto einen Namen. 25 Prozent der Umfrageteilnehmerinnen sprechen sogar manchmal mit ihrem Auto.

Beide Zahlen sind mehr als doppelt so hoch wie der Vergleichswert bei den Männern. Das heißt aber nicht, dass männliche Autofahrer ihrem Fahrzeug gegenüber rein rational eingestellt sind - die Gefühle gehen nur in eine andere Richtung: Sieben Prozent der männlichen Umfrageteilnehmer sehen ihr Auto als Statussymbol. Frauen scheint dieser Punkt nicht ganz so wichtig zu sein: Er trifft laut Studie nur auf drei Prozent zu.