Elektromobilität

E-Mobilität: Mehr E-Autos und mehr Lademöglichkeiten

Der Bundesverband der Elektromobilität konnte einen Anstieg bei den Ladestationen verzeichnen, obwohl viele E-Autofahrer ihre Fahrzeuge aufgrund des Corona-Lockdowns lieber abstellten.

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Fans der Elektromobiliät können ein kleinen Sieg feiern: Die Neuzulassungen von E-Fahrzeugen stiegen Monat für Monat kontinuierlich an und die Ladeinfrastruktur wuchs auf über 5.000 Ladepunkte, meldet der Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ). 

Anfang April meldete die Statistik Austria - bedingt durch die Corona-Krise - erstmals leicht rückläufige Zahlen bei den Neuzulassungen: So wurden im 1. Quartal 2.428 vollelektrische Elektroautos neu angemeldet; das waren um 4,5 Prozent weniger als im Vergleichsquartal des Vorjahrs. Doch insgesamt stieg der Anteil der Fahrzeuge mit Elektroantrieb auf 4,4 Prozent aller Neuzulassungen an. Der Bestand der reinen E-Autos in Österreich beträgt knapp 32.000. 

Rückgänge an der Strom-Ladesäule

Im Zuge des vierwöchigen Lockdown kam es zu einem deutlichen Rückgang der Mobilität insgesamt. Die Menschen blieben zu Hause, arbeiteten im Home Office und reduzierten ihre Autofahrten.

„In dieser Zeit war Österreichs größtes und dichtestes Ladenetz uneingeschränkt in Betrieb, auch wenn die Nutzung je nach Region um 40 Prozent, zum Teil sogar bis zu 70 Prozent, zurück ging“, sagt Ute Teufelberger, Vorsitzende des BEÖ. Das ergab eine im April durchgeführte Blitzumfrage unter den Partnerunternehmen des BEÖ.

Trotz Krise: „Klimaschutz und nachhaltige Mobilität müssen auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen", betont Teufelberger und ergänzt:  „Wir sehen Elektromobilität aus Erneuerbarer Energie als einen wichtigen Baustein, um gestärkt aus der Krise zu gehen." 

Der 5-Punkte-Programm (Für mehr E-Mobilität in Österreich) des BEÖ enthält konkrete Vorschläge, wie zum Beispiel notwendige rechtliche Anpassungen im Miet- und Wohnrecht. „Jetzt geht es darum die Weichen zu stellen, um den erfolgreichen Weg der Elektromobilität in Österreich weiter fortzuführen“, so Ute Teufelberger abschließend.