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E-Antrieb: Je weiter die Fahrt, desto besser die Ökobilanz - Bericht: Angebliches Aus für Mercedes X-Klasse - Großbritannien will ab 2035 keine Benzin-/Diesel-Pkw mehr zulassen

Das Wichtigste in Kürze.

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E-Antrieb: Je weiter die Fahrt, desto besser die Ökobilanz

Eine Studie des Schweizer Paul Scherrer Instituts (PSI) hat sich mit der Klimabilanz von Elektroautos beschäftigt. Demnach schneiden E-Autos bevor sie auf die Straße kommen noch schlechter ab als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Grund dafür ist, dass die Herstellung der Batterie für E-Autos relativ viele Emissionen verursacht. Doch bereits nach den ersten gefahrenen Kilometern wird die Umweltbilanz deutlich besser als von anderen Fahrzeugen. Eine Voraussetzung ist die Verwendung von Strom aus nachhaltigen Quellen, wodurch der anfängliche Nachteil relativiert wird. Ziel war es, Personenwagen mit verschiedenen Antrieben über den gesamten Lebenszyklus zu betrachten und deren Klimabilanz zu ermitteln. 

Bericht: Angebliches Aus für Mercedes X-Klasse 

Nach nur drei Jahren am Markt macht Mercedes Schluss mit der X-Klasse. Wie die "Kronen Zeitung" berichtet, soll sich das Pick-up-Modell noch bis 11. Februar bestellen lassen, jedoch nur in der Variante mir sechs Zylindern. Als Gründe für die Einstellung werden eine unklare Positionierung des Fahrzeugs gesehen. Die Fertigung findet aktuell noch in Spanien statt. Sie ist Teil einer Kooperation mit Renault-Nissan im Werk in Barcelona. Dort wird auch der Nissan-Pickup Navara gebaut, von dem die technische Plattform der X-Klasse stammt. Allerdings tritt der Mercedes in eigenständigem Design und deutlich edler auf. Dafür wiederum kostet er auch rund 10.000 Euro mehr als die Konkurrenz. Aufgrund des hohen Preises entschieden sich viele Käufer für die günstigere Konkurrenz. 

Großbritannien will ab 2035 keine Benzin-/Diesel-Pkw mehr zulassen  

Großbritannien will ab 2035 keine neuen Diesel-, Benzin- und Hybrid-Autos mehr zulassen. Das "Aus" für diese Fahrzeuge werde damit um fünf Jahre vorgezogen, kündigte Premierminister Boris Johnson laut Manuskript für eine Rede an, die er am Dienstag halten wollte. In Glasgow wird heuer die Weltklima-Konferenz stattfinden, wo sich die Staatengemeinschaft auf neue, ehrgeizigere Ziele verpflichten soll, um den Pariser Weltklimavertrag zu erfüllen. In Großbritannien sind derzeit noch 90 Prozent der Neuzulassungen Diesel oder Benziner.

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