Wasserstoff

Dieser Rennwagenfahrer plant eine Wasserstoff-Limousine

Im Juni dieses Jahres soll der Prototyp einer Hightech-Wasserstoff-Limousine des Start-ups "Hopium" erscheinen. Noch ist der Name, der an ein bestimmtes Parfüm erinnert, gänzlich unbekannt. Doch wer steckt dahinter?

Hopium ist bereits im letzten Jahr an die Börse gegangen, um den eigenen Wert zu steigern. Bestenfalls finden sich rasch viele Investoren, die der Marke zum nötigen Kapital verhelfen. Doch was ist Hopium nun genau? Hopium ist aus der Vision des jungen französischen Rennfahrers Olivier Lombard entstanden: Sein Ziel ist es, aus einem Start-up ein florierendes Unternehmen werden zu lassen und rasch eine Luxus-Wasserstoff-Limousine auf den Markt zu bringen. Der Name dieser mit Wasserstoff betriebenen Limousine wird "Hopium Māchina" sein. Ein Name, der auch für ein wohlriechendes Parfum stehen könnte, finden wir. Bis 2025 ist geplant, das edle H2-Fahrzeug auf die Straße zu bringen. Bereits jetzt wird mit der Idee geliebäugelt, Weltmarktführer in Sachen Wasserstoffmobilität zu werden.

Um seine Vision überhaupt Wirklichkeit werden zu lassen braucht es Fachwissen, mit dem Lombard selbst nicht dienen kann. Aus diesem Grund hat der junge Rennwagenfahrer ein Team von Experten um sich gescharrt - darunter der Autodesigner Félix Godard, der zuvor bei Porsche, Tesla oder kürzlich bei Lucid Motors tätig war und das schnittige Design und die aerodynamischen Linien des Hopium Māchina entworfen hat, sowie Loïc Bouillo, Programs Director (ehemals PSA und Safran), der für die Entwicklung des Fahrzeugs und seiner technologischen Plattform verantwortlich ist.

© Hopium

Das Start-up hat bereits die H2-Plattform, auf der das Fahrzeug Hopium Māchina basiert, Ende Jänner vorgestellt. Die Behälter der Fahrzeugplattform sollen mehr als 6 Kilogramm Wasserstoff aufnehmen können. In lediglich drei Minuten sollen die Tanks gefüllt sein - rekordverdächtig. 

In Sachen Leistung soll das Wasserstofffahrzeug sicherlich neue Maßstäbe setzen. Hopium spricht von über 500 PS (ca. 368 kW) und über 1000 Kilometer Reichweite bei einer Rekord-Tankzeit von nur drei Minuten. Damit wäre das Luxus-Gefährt jedem E-Auto überlegen. Zukunftsweisend wird er "Hyperkonnektivität", Sicherheit und Ergonomie in einer Kabine vereinen, die sowohl sportlich als auch komfortabel ist und gleichzeitig den ökologischen Herausforderungen unserer Zeit gerecht wird. Der Prototyp, der sich derzeit in einem fortgeschrittenen Fertigungsstadium befindet, ist der erste einer Serie, der es zur Straßentauglichkeit schaffen soll. Es bleibt also spannend, rund um dieses junge Start-up.