Autonomes Fahren

Dieser putzige Brite fährt automatisiert durch die Straßen

Ein Konsortium hat sich zusammengeschlossen um ein eigenes autonom agierendes Fahrzeug zu kreieren. Das Ergebnis trägt den Namen "Motiv" und dürfte sich bei der Parkplatzsuche in London nicht allzu schwer tun.

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Auto Autonomes Fahren Elektromobilität Gordon Murray Design

In Sachen Design des automatisierten Kleinfahrzeugs mit dem Namen "Motive" war Gordon Murray federführend, der früher unter anderem für Mclaren tätig war. Das Ergebnis ist ein Einsitzer mit nur 2,54 Meter Länge, einer Höhe von 1,63 Metern und einer Breite von lediglich 1,31 Metern. Optisch erinnert das Fahrzeug an einen Ein-Mann-Bunker, da mit Elementen wie Glas äußerst sparsam umgegangen wurde und die Verkleidung hoch hinauf geht - offenbar zum Schutz des Insassen. 

© Gordon Murray

Das Fahrzeug an sich basiert auf der Plattform eines Quadricycle und ist damit entsprechend leicht. Kreiert wurde sie gemeinsam mit den Firmen Delta Motorsport und itMoves. Angepasst werden kann der kleine autonome Motive für mehrere Passagiere, Rollstuhlfahrer oder für Lieferdienste. Ohne die im Unterboden des Fahrzeugs verbaute Batterie bringt der Stromer nicht mehr als 450 Kilogramm auf die Waage.

© Gordon Murray

Aktuell ist der elektrisch betriebene Pod auf einer Messe in London zu sehen. Laut Gordon Murray Design wird er von einem 20-kW-Elektromotor angetrieben und mit einem 17,3-kWh-Batteriepaket mit Flüssigkeitskühlung ausgestattet sein, das eine Reichweite von bis zu 100 Kilometer bietet. Die Studie kann ferner bis zu 65 Stundenkilometer schnell fahren und eignet sich daher in erster Linie für den Einsatz in Städten und Vororten. Mit an Bord ist auch ein CCS-Schnellladesystem.