Morning Briefing - 05.02.2018

Deutscher Pkw-Markt mit ordentlichem Start ins Autojahr 2019 - Elektro-Autobauer Tesla übernimmt Maxwell Technologies - Heidelberg setzt bereits auf die tausendste Wallbox 

Das Wichtigste des Tages in Kürze zusammengefasst.

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Deutscher Pkw-Markt mit ordentlichem Start ins Autojahr 2019

Im Januar wurden in Deutschland 265.700 Pkw neu zugelassen. Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), betonte: „Mit diesem Jahresstart sind wir zufrieden. Der Vorjahresmonat war der stärkste Januar seit dem Jahr 1999. Dieses Volumen wurde jetzt nur leicht unterschritten.“ Der Dieselanteil lag im Januar 2019 bei 34,5 Prozent - und damit etwas höher als im Vorjahresmonat (33,3 Prozent). Der Auftragseingang aus dem Inland überschritt im Januar erstmals wieder deutlich das Niveau des Vorjahresmonats: Inländische Kunden bestellten knapp 15 Prozent mehr Pkw. In den letzten fünf Monaten des vergangenen Jahres lagen die Auftragseingänge aus dem Inland stets unter dem Niveau des jeweiligen Vorjahresmonats. Die deutschen Pkw-Hersteller haben zum Jahresauftakt 367.300 Neufahrzeuge gefertigt, was einem Minus von 19 Prozent entspricht. Ähnlich lief es im Exportgeschäft: Im Januar wurden 285.800 Einheiten an Kunden in aller Welt ausgeliefert (-20 Prozent). Zu dem Rückgang bei Produktion und Export haben unter anderem streikbedingte Effekte beigetragen

Elektro-Autobauer Tesla übernimmt Maxwell Technologies

Der Elektro-Autobauer Tesla kauft den Kondensator-Spezialisten Maxwell Technologies und bezahlt dafür mit eigenen Aktien. Der Deal bewerte Maxwell mit 4,75 Dollar je Aktie, wie das Unternehmen bekannt gab. Maxwell soll durch Aktientausch ein vollständiges Tochterunternehmen werden. "Wir glauben, diese Transaktion ist im besten Interesse der Maxwell-Aktionäre", sagte Firmenchef Frank Fink laut Mitteilung. Der Kaufpreis pro Aktie liegt mehr als 50 Prozent über dem aktuellen Kurs. Tesla bewertet das Eigenkapital von Maxwell in der Übernahme mit 218 Millionen US-Dollar. Maxwell erwartet eine Durchführung des Deals im zweiten Quartal. 

Heidelberg setzt bereits auf die tausendste Wallbox 

Das tausende Exemplar der Heidelberg Wallbox Home Eco versorgt künftig den E-Fahrzeug-Fuhrpark des gemeinnützigen Fördervereins für junge Sportler und Menschen mit Amputationen, "Anpfiff ins Leben", mit Strom. Das Unternehmen vertreibt das Ladesystem bisher ausschließlich in Deutschland und auch direkt an Endverbraucher. Zielgruppe sind Privatpersonen sowie Firmen und Kommunen, die mit der Ladestation ihre eigene Flotte von Elektrofahrzeugen beziehungsweise die von Kunden und Besuchern wieder aufladen wollen. Das Herzstück der Wallbox Home Eco ist die von Heidelberg selbst entwickelte und in Deutschland produzierte Leistungselektronik. Die Ladeleistung ist im Bereich bis 11 kW einstellbar.