SUV

Das Gelände im Offroad-Gang unter Strom setzen

Der Name klingt nach Algebra: EQC 4x4². Dahinter verbirgt sich ein waschechter Daimler Elektro-SUV auf Basis eines EQC 400 4MATIC. "Elektrischer, progressiver Luxus goes offroad" -  Details dazu, gibt es hier.

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Über Stock und Stein kann es auch vollelektrisch gehen. Geradezu futuristisch und mit jeder Menge Digital und Komfort geladen. Genau das soll der anmutende EQC 4x4²  verkörpern. Es handelt sich um eine "Elektroauto der Extreme", wie Daimler es formuliert - und ein Einzelstück noch dazu. 

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Über Stock und Stein kann es auch vollelektrisch gehen. Geradezu futuristisch und mit jeder Menge Digital und Komfort geladen. Genau das soll der anmutende EQC 4x4²  verkörpern. Es handelt sich um eine "Elektroauto der Extreme", wie Daimler es formuliert - und ein Einzelstück noch dazu. 

Optisch ist klar, woher der Wind weht. Die Basis liefert der Allrad-SUV EQC 400 4MATIC. Die Elektrifizierung hat ein abteilungs­übergreifendes Team um den Entwicklungsingenieur Jürgen Eberle durchgeführt. Er und sein Team haben bereits den E 400 All-Terrain 4x4² auf die Stollen-Räder gestellt hat.

Der Elektro EQC soll vor allem eines machen: Spaß bereiten. "Unser Anspruch ist es, zeitgenössischen Luxus, Nachhaltigkeit und Emotionalität in Einklang zu bringen", erklärt Eberle. Während der Elektro-SUV durchs wüste Gelände rollt, soll das Kundenerlebnis mit der MBUX-Zentrale im Cockpit aufgewertet werden. Over-the-Air-Updates bereiten das System auf die Bergwelt vor. 

Der EQC 4x4² m liegt mit 293 Millimetern doppelt so hoch wie ein Serien-EQC über dem Boden (140 Millimeter). Eine G-Klasse liegt 58 Millimeter tiefer. Die Wattiefe steigt um 15 Zentimeter auf 40 Zentimeter. Der Umbau auf Portalachsen ermöglichte mehr Bodenfreiheit. 

 

Im Unterschied zu konventionellen Achsen befinden sich die Mitten der Räder dort nicht auf Höhe der Achsmitte, sondern liegen durch die Portalgetriebe an den Achsköpfen wesentlich weiter unten. Oder umgekehrt, das ganze Fahrzeug rückt nach oben. Das 4x4²-Fahrwerk ist dabei an die gleichen Aufnahmepunkte der Karosserie angebunden wie das Serien-Fahrwerk.

Beeindruckend sind die Böschungswinkel: Minus 31,8 Grad vorne und 33 Grad hinten. Zum Vergleich: Eine konventionelle G-Klasse erreicht einen Böschungswinkel von 28 Grad. Die neu programmierten Offroad-Fahr­programme nutzen die hoch performante Logik der aktuellen GLC Modelle. Diese ermöglicht zum Beispiel einen verbesserten Drehmomentverlauf beim Anfahren auf losem Untergrund mit gezieltem Bremseneingriff. In Kombination mit den Reifen im Format 285/50 R 20 ergibt sich eine hohe Trittsicherheit im Gelände.