Morning Briefing

Daimler schaltet auf Kurzarbeit um - Rastplätze- und -stationen bleiben offen - Automobilzulieferer entwickelt Schnelltest

Das Wichtigste in Kürze.

Von

Daimler schaltet auf Kurzarbeit um

Daimler reagiert auf die Corona-Krise und will nun wie andere Unternehmen Kurzarbeit beantragen. Darauf haben sich Unternehmensleitung und Gesamtbetriebsrat geeinigt, wie Daimler mitteilte. Die Kurzarbeit gelte ab 6. April bis zunächst 17. April für einen Großteil der Produktion und ausgewählte Verwaltungsbereiche. Betroffen sind sowohl Pkw- wie Nutzfahrzeugwerke. 

Rastplätze- und -stationen bleiben offen 

Die österreichweit 52 Rastplätze und 87 Raststationen bleiben trotz Coronakrise weiterhin offen - unter Einhaltung verschärfter hygienischer Standards, meldet die Asfinag. Mobilität müsse für alle, die nun für die Gesellschaft im Einsatz sind, weiterhin möglich sein. "Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass die Versorgung in Österreich gut aufrechterhalten wird. Wir sind in enger Abstimmung mit unseren Nachbarländern und beobachten die Situation auch an den Grenzübergängen genau", sagte Verkehrsministerin Leonore Gewessler.

Automobilzulieferer entwickelt Schnelltest

Die Medizintechnik-Sparte Healthcare Solutions des Technologiekonzerns und Autozulieferers Bosch hat einen Schnelltest für Infektionen mit dem Coronavirus entwickelt. Laut einer Mitteilung des Konzerns ermöglicht das Verfahren ein Ergebnis in weniger als zweieinhalb Stunden - und das vor Ort, also ohne Transportwege und lange Wartezeiten. Mit aktuellen Tests dauert es oft mehr als einen Tag, um zu einem Ergebnis zu kommen.