Wirtschaft

Corona-Krise führt bei FCA zu Verlusten im ersten Halbjahr

Der italienisch-amerikanische Autobauer Fiat Chrysler (FCA) bekommt die Corona-Krise schmerzhaft zu spüren.

 er Konzern schloss das erste Halbjahr 2020 mit einem Nettoverlust von 2,7 Milliarden Euro. Im Vergleichszeitraum 2019 hatte der Konzern noch Gewinne in Höhe von 5,26 Milliarden Euro verzeichnet. Der Umsatz brach um 37 Prozent von 51,2 Milliarden auf 32,3 Milliarden Euro ein.

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) fiel von 2,59 Milliarden auf minus 876 Millionen Euro. Die Zahl der im zweiten Quartal abgesetzten Fahrzeuge brach um 63 Prozent auf 424.000 ein. Dies sei dem Produktionsstopp während des Lockdowns in Italien und dem Einbruch bei der Nachfrage infolge der Coronavirus-Pandemie zuzuschreiben, teilte der FCA am Freitag mit. Der Konzern verfügt über Liquidität in Höhe von 17,5 Milliarden Euro. Hinzu kann FCA noch über eine Kreditlinie von 4,5 Milliarden Euro verfügen, die von der Mailänder Großbank Intesa Sanpaolo gewährt wurde.

"Dank unserer Strategie und dem außerordentlichen Beitrag unserer Mitarbeiter ist es FCA gelungen, im zweiten Quartal die Auswirkungen der Covid-19-Krise einzugrenzen. Unsere Produktionswerke sind wieder offen und das Vertriebsnetz ist aktiv. Wir verfügen über die Flexibilität und die finanzielle Kraft zur Umsetzung unserer Pläne", kommentierte FCA-Chef Mike Manley.