Morning Briefing - 04.02.2019

BMW muss Autos wegen Airbag zurückrufen - Pkw-Neuzulassungen fielen im Jänner 2019 - Deutschland: LNG-Terminals soll Nachschub sichern 

Das Wichtigste des Tages in Kürze zusammengefasst.

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BMW muss Autos wegen Airbag zurückrufen

Hiobsbotschaft für den Bayerischen Autobauer: Wegen möglicherweise gefährlicher Airbags ruft BMW weltweit 480.000 Autos in die Werkstätten, darunter rund 95.000 in Deutschland. Betroffen seien BMW 5er und X5 der Baujahre 2000 bis 2004 mit nicht serienmäßigen Lenkrädern, sagte ein Konzernsprecher am Montag in München. Airbags des inzwischen insolventen japanischen Zulieferers Takata könnten bei der Auslösung Fahrzeuginsassen durch Metallteile schwer verletzen.

Pkw-Neuzulassungen fielen im Jänner 2019

Die Zahl der Neuzulassungen von Personenkraftwagen (25.257 Fahrzeuge) nahm im Jänner 2019 laut Statistik Austria gegenüber Jänner 2018 um 11,6 Prozent ab. Bei benzinbetriebenen Pkw gaben die Neuzulassungen um 8,2 Prozent (Anteil: 54,1), bei dieselbetriebenen Pkw (Anteil: 40,9) um 16,6 Prozent nach. Mehr Neuzulassungen verzeichneten hingegen Pkw mit Elektroantrieb (+26,4; Anteil: 2,0).

Deutschland: LNG-Terminals sollen Nachschub sichern 

Laut "Reuters" will der deutsche Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier die Sicherheit der deutschen Energieversorgung mit Hilfe ausländischer Lieferungen von Flüssiggas (LNG) durch neue Terminals erhöhen. Der direkte Import nach Deutschland könne zur Diversifizierung der Gasversorgung beitragen, sagte Altmaier am Dienstag auf einer Konferenz zur Entwicklung des LNG-Importmarktes in Berlin. Er gehe davon aus, dass dazu mindestens zwei Terminals in Norddeutschland gebaut werden. Das Land verfügt bislang über keinen LNG-Terminal, ist wegen des Atom- und Kohleausstiegs künftig aber verstärkt auf Erdgas angewiesen.