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Bis Herbst: Sperre der Faschinastraße ins Große Walsertal - Ifo-Umfrage: Geschäftslage in Autobranche schlecht wie nie - Volkswagen-Konzern traut sich keine Prognose zu 

Das Wichtigste in Kürze.

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Bis Herbst: Sperre der Faschinastraße ins Große Walsertal 

Die Faschinastraße wird auf einer Länge von rund 800 Metern ausgebaut und deshalb ab Montag, den 4. Mai, für den gesamten Verkehr gesperrt. In Thüringen (Bezirk Bludenz) wird die Faschinastraße L 193 auf einer Länge von 800 Metern verbreitert und sicherer gemacht, teilte die Landesregierung mit. Bis dahin muss der Verkehr großräumig über Raggal beziehungsweise Satteins umgeleitet werden. An der Schnifnerstraße (L 75) zwischen Quadern und Thüringen werden Beschränkungen notwendig, um Überlastungen zu vermeiden und damit der Linienbus seinen Fahrplan einhalten kann. Zu diesem Zweck wird eine Schrankenanlage installiert, die nur von Anrainern und bestimmten Berechtigten bedient werden kann. Nachts von 21.00 bis 6.00 Uhr bleibt die Schranke offen und dadurch die L 75 für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen passierbar. 

Ifo-Umfrage: Geschäftslage in Autobranche schlecht wie nie

Die Geschäftslage in der deutschen Autobranche hat sich dem Ifo-Institut zufolge im April wegen der Corona-Pandemie so stark eingetrübt wie noch nie, berichtet "Reuters". Das Branchenbarometer brach auf minus 85,4 Punkte ein und verzeichnete ein Minus  von 13,2 Punkten im März. Das teilten die Münchner Forscher am Montag zu ihrer Unternehmensumfrage mit. “Wir haben noch nie so schlechte Zahlen für diese Schlüsselbranche ermittelt”, sagte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. In der Finanzkrise war das Barometer im April 2009 auf minus 82,9 Punkte gefallen. Aussicht auf eine rasche Trendwende besteht nicht, dagegen spricht der niedrige Auftragsbestand. Bundesregierung und Branchenvertreter wollen am Dienstag beim Autogipfel über die Lage in der Industrie diskutieren. Die Branche fordert Kaufprämien, um den Autoherstellern wieder auf die Beine zu helfen.

Volkswagen-Konzern traut sich keine Prognose zu 

Der zum VW-Konzern gehörende Lkw- und Bushersteller Traton traut sich wegen der Corona-Pandemie weiter keine Prognose zu, berichtet die "Automobilwoche". "Es ist im Moment nicht absehbar, wann eine neue Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr möglich ist", geht aus einem  in München veröffentlichten Quartalsbericht der VW-Tochter. "Die durch die COVID-19 Pandemie hervorgerufenen Auswirkungen auf die Kundennachfrage, Lieferketten und die Produktion sind aktuell nicht verlässlich einschätzbar. Für das laufende Quartal erwarten wir einen drastischen Absatzrückgang, der sich auf alle Spitzenkennzahlen auswirken wird." Traton hatte bereits im März die Prognose für das laufende Jahr wegen der Corona-Krise gestrichen.