Morning Briefing - 25.11.2019

Berlin aktiviert Dieselfahrverbote - Autonomes Fahren früher als gedacht - London: Uber muss Angebot vorerst einstellen

Das Wichtigste in Kürze.

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Berlin aktiviert Dieselfahrverbote

Auf mehreren Straßen in Berlin treten in dieser Woche Dieselfahrverbote in Kraft, wie die "Deutsche Presseagentur" berichtet. Den Anfang macht am Montag die Silbersteinstraße im Berliner Stadtbezirk Neukölln. Im Laufe der Woche sollen dann sieben weitere Straßenabschnitte in den Bezirken Mitte und Neukölln folgen, wie ein Sprecher der Verkehrs- und Umweltverwaltung am Freitag sagte. Zuvor hatte die „Berliner Morgenpost“ berichtet. Die betroffenen Straßen sind dann für Diesel- Autos und -Lastwagen bis einschließlich Abgasnorm Euro 5 tabu, um die Luftqualität zu verbessern. Hintergrund sind überhöhte Stickstoffdioxid-Werte. Auch andere Städte haben deshalb schon Diesel-Fahrverbote erlassen. Für Anwohner, Liefer- sowie Pflegedienste und Handwerker soll es Ausnahmen geben.

Autonomes Fahren früher als gedacht 

Daran, dass auf Österreichs Straßen schon rasch autonome Fahrzeuge fahren werden, glaubt zumindest die Mehrheit der Teilnehmer der österreichweit durchgeführten Workshops zur Bürgerbeteiligung zum Thema "Automatisierte Mobilität". Über die Hälfte der 169 Befragten geht demnach davon aus, dass es noch vor dem Jahr 2030 so weit ist, heißt es in einem Bericht der "AustriaTech". Beim Gedanken an die Einführung automatisierter Mobilität blickten 57 Prozent der Teilnehmer der im April in Wien, Graz, Linz, Salzburg und Pörtschach durchgeführten "BürgerInnen-Dialoge" optimistisch in die selbstfahrende Zukunft. Durchgeführt wurden ähnliche Veranstaltungen u.a. auch in Deutschland, Frankreich, Kanada, in den USA oder Singapur. 

London: Uber muss Angebot vorerst einstellen

Für den Fahrdienstvermittler Uber läuft es aktuell nicht gerade gut. Er verliert in der britischen Hauptstadt wegen Sicherheitsbedenken vorerst seine Betriebsgenehmigung. Die Regulierungsbehörde Transport for London sprach am Montag von einem „Muster des Versagens“, das die Sicherheit der Fahrgäste gefährde. Ein wichtiger Faktor für die Entscheidung sei gewesen, dass Ubers Computersystem es nicht autorisierten Fahrern erlaubten, ihre Fotos auf andere Uber-Fahrerkonten zu laden und dann Passagiere mitzunehmen. Der Taxidienstvermittler hat in London nach eigenen Angaben 45.000 Fahrer, viele davon Teilzeitfahrer. Seit 2012 ist Uber in London im Einsatz. Nach Schätzungen haben schon 3 Millionen Londoner die Uber-Dienste genutzt.