Facelift

Audi schickt den RS 4 Avant zum Schönheitschirurgen

Eine überarbeitete Front und weitere Details sollen den RS 4 Avant sportlicher werden lassen.

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Das Modell wurde bereits 2017 auf den Markt gebracht, doch Audi fand keinen Gefallen mehr am damaligen Design und entschied sich für eine Änderung: So wurde die Frontpartie des RS 4 Avant komplett neu gestaltet. Durch die Nachschärfung soll sich der RS 4 deutlich vom A4 Avant unterscheiden. Der Kühlergrill ist nun breiter angelegt. Wie seine großen Brüder RS 6 Avant und RS 7 Sportback erhält auch der RS 4 Avant die markante schwarz glänzende Wabenstruktur. 

 

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Nach und nach erneut der Ingolstädter Autobauer die Optik seiner Modelle. Ob man das jetzt gut findet, oder nicht. Bekanntlich scheiden sich in Sachen Design die Geister. Das überarbeitete Außendesign der ohnehin schon sportlicheren Avant-Reihe soll den RS 4 Avant nun jedenfalls noch "muskulöser" machen. 

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Das Modell wurde bereits 2017 auf den Markt gebracht, doch Audi fand keinen Gefallen mehr am damaligen Design und entschied sich für eine Änderung: So wurde die Frontpartie des RS 4 Avant komplett neu gestaltet. Durch die Nachschärfung soll sich der RS 4 deutlich vom A4 Avant unterscheiden. Der Kühlergrill ist nun breiter angelegt. Wie seine großen Brüder RS 6 Avant und RS 7 Sportback erhält auch der RS 4 Avant die markante schwarz glänzende Wabenstruktur. 

 

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Eine neue Form haben auch die LED-Scheinwerfer des RS 4 Avant erhalten. Die optionalen Matrix-LED-Scheinwerfer mit abgedunkelten Blenden vervollständigen das überarbeitete Gesicht des High-Performance-Avant und differenzieren ihn innerhalb der A4-Familie. Die Radhäuser sind im Vergleich zum Audi A4 Avant vorne und hinten um jeweils 30 Millimeter je Seite breiter. Schwarz glänzende Designelemente, die direkt neben den Scheinwerfern sitzen, unterstreichen die Breitenwirkung des neuen RS 4 Avant. 

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Neben dem Kühlergrill haben auch die LED-Scheinwerfer eine neue Form erhalten. Wer diese besonders zur Geltung bringen möchte, muss zunächst tiefer ins Geldbörserl greifen. Dann gibt es die optionalen Matrix-LED-Scheinwerfer mit den abgedunkelten Blenden. Weitere Optikpakete setzen individuelle Akzente in Schwarz glänzend, mattem Aluminium und Carbon beim Einleger im Schweller, den Außenspiegelgehäusen sowie am Front- und Heckstoßfänger.

 

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Für die Optikpakete Schwarz glänzend und Carbon gibt es die Audi-Ringe und die RS-Schriftzüge an Front und Heck ebenfalls in Schwarz. Die RS-Badges können auf Wunsch auch weggelassen werden. Die Dachreling ist standardmäßig in Schwarz matt ausgeführt. Der RS-spezifische Dachkantenspoiler und der Diffusoreinsatz sowie die ovalen Chrom-Endrohre der RS-Abgasanlage bilden den markanten Abschluss. Für ein besonders sportliches Klangerlebnis soll die optionale RS-Sportabgasanlage mit schwarzen Endrohblenden sorgen. Über das Fahrdynamiksystem entscheidet der Fahrer selbst, ob der Sound sportlich oder dezent sein soll.

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Mit dem 2.9 TFSI V6-Biturbo möchte Audi Sport an den legendären 2,7 Liter-V6 des ersten RS 4 Avant aus dem Jahr 1999 anknüpfen. Seinerzeit leistete der V6-Biturbo 279 kW (380 PS). Im neuen RS 4 Avant sind es heute 331 kW (450 PS) - eine Leistung von 155,5 PS pro Liter. Der RS 4 Avant beschleunigt in lediglich 4,1 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer. 

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Über die Jahre der Entwicklung hat das TFSI-Aggregat des RS 4 Avant an Gewicht verloren. Es bringt nun 182 Kilogramm auf die Waage. Im Vergleich 31 Kilogramm weniger als der V8-Motor im Modell von 2012. Davon profitieren das Gesamtgewicht und die Achslastverteilung. Der V6-Biturbo stemmt im Drehzahlband von 1.900 bis 5.000 Umdrehungen pro Minute 600 Newtonmeter Drehmoment auf die Kurbelwelle. Mit dem RS-Dynamikpaket wird die elektronisch begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 250 auf 280 Stundenkilometer angehoben.

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Die beiden Turbolader des 2.9 TFSI sind jeweils einer Zylinderbank zugeordnet und bauen bis zu 1,5 bar Ladedruck auf. Wie bei allen V6- und V8-Motoren von Audi sind die Lader im 90-Grad-Innen-V der Zylinderbänke montiert, dementsprechend liegt die Abgasseite der Zylinderköpfe innen und die Ansaugseite außen. Dieses Layout ermöglicht eine kompakte Bauweise und kurze Gaslaufwege mit minimalen Strömungsverlusten - der 2.9 TFSI reagiert dadurch wesentlich spontaner auf die Bewegungen des rechten Pedals.